• 30.11.2001, 11:36:14
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FP-DONAUSTADT: SPÖ FIXIERT GERUCHSBELÄSTIGUNG AUCH IN STADLAU=

Freiheitlicher Antrag gegen Kompostverarbeitung am Waagner-Biro-Gelände nur von der absolut herrschenden SPÖ abgelehnt

Wien, 30.11.01 (fpd) - Nicht genug, dass die Donaustädter Bevölkerung
schon fast permanent unter Geruchsbelästigungen aus Chemiefabriken,
mangelhaft ausgeführten Kanälen, der Sondermülldeponie am Rautenweg
und dem Kompostierwerk in der Lobau zu leiden hat. "Nun ist auch die
Kompostverarbeitung am Waagner-Biro-Gelände im Herzen des Bezirkes
beschlossene Sache", kritisierte heute der Klubobmann der
Donaustädter Freiheitlichen Toni Mahdalik.****

In der gestrigen Sitzung der Bezirksvertretung Donaustadt wurde ein
Antrag der Freiheitlichen gegen die neue Gestanksquelle von der SPÖ
abgeschmettert. Alle anderen Fraktionen hatten zugestimmt.
Bekanntlich wird die Zentrale der MA-48, die schon bald aus
Margareten in den 22. Bezirk übersiedelt, neben Anlagen für
Altautorecycling und Elektroaltgeräteentsorgung auch Platz für
Kompostverarbeitung im großen Stil bieten. Ein genauer definiertes
Nutzungskonzept der MA-48 solle im Frühjahr 2002 vorgelegt werden. Zu
erwarten und befürchten sei jedenfalls folgendes: Die MA-48 sagt zur
SPÖ-Donaustadt "spring" - und die SPÖ-Donaustadt hüpft.

Ein Eintreten für die Interessen der Bevölkerung, die der neuen
MA-48-Zentrale ablehnend gegenüberstehe, sei von den servilen
Sozialdemokraten im 22. Bezirk leider nicht zu erwarten. Die
Bevölkerung der umliegenden Wohngebieten und vor allem in den direkt
angrenzenden Kleingartenanlagen werde sich bei diesem nur von der SPÖ
befürworteten Anschlag auf die Lebensqualität zu bedanken wissen.

Die Sozialdemokraten peitschten sodann eine befremdend anmutende
Resolution ein, die sich gegen die sogenannte "großtechnische
Kompostverarbeitung" in Stadlau ausspricht, was immer das auch
bedeuten möge. Dies sei als Makulatur anzusehen, ist doch der Begriff
"großtechnisch" ein überaus dehnbarer. "Großtechnisch hin,
großtechnisch her - es wird dank der SPÖ in Stadlau, Aspern und
Hirschstetten noch mehr und häufiger stinken als bisher", hielt
Mahdalik fest.

Die Geruchsbelästigungen seien ja neben der Lärmbelastung ein
wesentlicher Grund Margaretens gewesen, die Absiedelung der
MA-48-Zentrale zu betreiben. Alles in allem ein voller Erfolg für den
5. Bezirk, denn jetzt soll Donaustadt "die Krot schlucken".
SPÖ-Bezirksvorsteher Effenberg habe wieder einmal "ganze Arbeit"
geleistet und seinen Ruf als politisches Federgewicht bestätigt. Das
letzte Wort sei aber hier noch nicht gesprochen, betonte Mahdalik im
Namen der Donaustädter Freiheitlichen abschließend. (Schluß)am

Rückfragehinweis: Klub der Freiheitlichen

Pressestelle
Tel.: (01) 4000 / 81 747

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