FP-DONAUSTADT: SPÖ FIXIERT GERUCHSBELÄSTIGUNG AUCH IN STADLAU

Freiheitlicher Antrag gegen Kompostverarbeitung am Waagner-Biro-Gelände nur von der absolut herrschenden SPÖ abgelehnt

Wien, 30.11.01 (fpd) - Nicht genug, dass die Donaustädter Bevölkerung schon fast permanent unter Geruchsbelästigungen aus Chemiefabriken, mangelhaft ausgeführten Kanälen, der Sondermülldeponie am Rautenweg und dem Kompostierwerk in der Lobau zu leiden hat. "Nun ist auch die Kompostverarbeitung am Waagner-Biro-Gelände im Herzen des Bezirkes beschlossene Sache", kritisierte heute der Klubobmann der Donaustädter Freiheitlichen Toni Mahdalik.****

In der gestrigen Sitzung der Bezirksvertretung Donaustadt wurde ein Antrag der Freiheitlichen gegen die neue Gestanksquelle von der SPÖ abgeschmettert. Alle anderen Fraktionen hatten zugestimmt. Bekanntlich wird die Zentrale der MA-48, die schon bald aus Margareten in den 22. Bezirk übersiedelt, neben Anlagen für Altautorecycling und Elektroaltgeräteentsorgung auch Platz für Kompostverarbeitung im großen Stil bieten. Ein genauer definiertes Nutzungskonzept der MA-48 solle im Frühjahr 2002 vorgelegt werden. Zu erwarten und befürchten sei jedenfalls folgendes: Die MA-48 sagt zur SPÖ-Donaustadt "spring" - und die SPÖ-Donaustadt hüpft.

Ein Eintreten für die Interessen der Bevölkerung, die der neuen MA-48-Zentrale ablehnend gegenüberstehe, sei von den servilen Sozialdemokraten im 22. Bezirk leider nicht zu erwarten. Die Bevölkerung der umliegenden Wohngebieten und vor allem in den direkt angrenzenden Kleingartenanlagen werde sich bei diesem nur von der SPÖ befürworteten Anschlag auf die Lebensqualität zu bedanken wissen.

Die Sozialdemokraten peitschten sodann eine befremdend anmutende Resolution ein, die sich gegen die sogenannte "großtechnische Kompostverarbeitung" in Stadlau ausspricht, was immer das auch bedeuten möge. Dies sei als Makulatur anzusehen, ist doch der Begriff "großtechnisch" ein überaus dehnbarer. "Großtechnisch hin, großtechnisch her - es wird dank der SPÖ in Stadlau, Aspern und Hirschstetten noch mehr und häufiger stinken als bisher", hielt Mahdalik fest.

Die Geruchsbelästigungen seien ja neben der Lärmbelastung ein wesentlicher Grund Margaretens gewesen, die Absiedelung der MA-48-Zentrale zu betreiben. Alles in allem ein voller Erfolg für den 5. Bezirk, denn jetzt soll Donaustadt "die Krot schlucken". SPÖ-Bezirksvorsteher Effenberg habe wieder einmal "ganze Arbeit" geleistet und seinen Ruf als politisches Federgewicht bestätigt. Das letzte Wort sei aber hier noch nicht gesprochen, betonte Mahdalik im Namen der Donaustädter Freiheitlichen abschließend. (Schluß)am

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