• 29.11.2001, 14:06:26
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ÖGB-Frauen: Finanzierung der Abfertigung Neu bei Frauen in Karenz durch FLAF

FLAF geht auf Lohnverzicht der ArbeitnehmerInnen zurück

Wien (ÖGB). Entschieden wendet sich die ÖGB-Frauensekretärin
Sylvia Ledwinka gegen die Forderung des Präsidenten des Katholischen
Familienbandes, Johannes Fenz, die Beiträge für die Abfertigung Neu
für Frauen in Karenz sollten aus der Arbeitslosenversicherung
anstelle aus dem Familienlastenausgleichsfonds (FLAF) beglichen
werden.++++

Ledwinka: "Wir bestehen darauf, dass die Mittel aus dem FLAF kommen."
Der FLAF gehe historisch gesehen auf einen Lohnverzicht der
ArbeitnehmerInnen zurück. Der Fonds werde von jeher nicht aus
allgemeinen Steuermitteln gespeist, sondern über Dienstgeberbeiträge
durch die unselbständig Erwerbstätigen, so die Frauensekretärin.
"Frauen in Karenz befinden sich in einem aufrechten Dienstverhältnis.
Die Forderung von Herrn Fenz, die Gelder aus der
Arbeitslosenversicherung aufzubringen, entbehrt daher jeder Logik.
Die Mittel aus der Arbeitslosenversicherung sollen besser für aktive
Arbeitsmarktpolitik - gerade auch für WiedereinsteigerInnen verwendet
werden. Gerade in diesem Bereich wäre eine Offensive dringend
notwendig", so Ledwinka abschließend. (mfr)

ÖGB, 29. November 2001
Nr. 1033

Rückfragehinweis: ÖGB Presse und Öffentlichkeitsarbeit

Mag. Martina Fassler-Ristic
Telefon: (01) 534 44/480
Fax: (01) 533 52 93

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