- 29.11.2001, 11:14:20
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Kranzl: Pensionsanpassung insgesamt ungenügend
Immer mehr PensionistInnen kommen in die Nähe der Armutsfalle!
Niederösterreich (SPI) Eine der vordringlichsten Aufgaben der
Gesellschaft ist, für die älteren Mitbürgerinnen und Mitbürger zu
sorgen. Sie waren es, die den Wohlstand Österreichs durch ihre Arbeit
geschaffen haben. "Es ist für mich beschämend, wenn um die
Pensionsanpassung ein Feilschen und Drohen stattfinden muss, damit
zumindest für einen Teil der Pensionistinnen und Pensionisten die
Inflation abgegolten wird. Mit 10.500,-- Schilling, oder weniger als
Monatspension ist sicherlich nicht leicht das Auskommen zu finden. So
ist es kein besonderes Entgegenkommen, wenn dieser Gruppe zumindest
die Inflation abgegolten wird. Alle anderen Pensionisten verlieren in
diesem Jahr ca. 1,8 Prozent an Kaufkraft", stellte Soziallandesrätin
Christa Kranzl fest.
Auch in diesem Fall wird das Schicksal von Menschen dem Fetisch 0 -
Defizit untergeordnet. Zu diesen 1,8 Prozent an Kaufkraftverlust
kommen die gewaltigen Steigerungen in vielen Bereichen, so dass es
einen erheblichen Kaufkraftverlust für alle Pensionistinnen in diesem
Jahr gibt. "Als Soziallandesrätin ist es für mich unverständlich,
dass den älteren Menschen die Lebensqualität geschmälert wird. Ich
warne davor, die älteren Menschen in die Armutsfalle zu treiben", so
Landesrätin Christa Kranzl.
sw
Rückfragehinweis: SPÖ-NÖ Landtagsklub
0664 300 85 32
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