Kranzl: Pensionsanpassung insgesamt ungenügend

Immer mehr PensionistInnen kommen in die Nähe der Armutsfalle!

Niederösterreich (SPI) Eine der vordringlichsten Aufgaben der Gesellschaft ist, für die älteren Mitbürgerinnen und Mitbürger zu sorgen. Sie waren es, die den Wohlstand Österreichs durch ihre Arbeit geschaffen haben. "Es ist für mich beschämend, wenn um die Pensionsanpassung ein Feilschen und Drohen stattfinden muss, damit zumindest für einen Teil der Pensionistinnen und Pensionisten die Inflation abgegolten wird. Mit 10.500,-- Schilling, oder weniger als Monatspension ist sicherlich nicht leicht das Auskommen zu finden. So ist es kein besonderes Entgegenkommen, wenn dieser Gruppe zumindest die Inflation abgegolten wird. Alle anderen Pensionisten verlieren in diesem Jahr ca. 1,8 Prozent an Kaufkraft", stellte Soziallandesrätin Christa Kranzl fest.

Auch in diesem Fall wird das Schicksal von Menschen dem Fetisch 0 -Defizit untergeordnet. Zu diesen 1,8 Prozent an Kaufkraftverlust kommen die gewaltigen Steigerungen in vielen Bereichen, so dass es einen erheblichen Kaufkraftverlust für alle Pensionistinnen in diesem Jahr gibt. "Als Soziallandesrätin ist es für mich unverständlich, dass den älteren Menschen die Lebensqualität geschmälert wird. Ich warne davor, die älteren Menschen in die Armutsfalle zu treiben", so Landesrätin Christa Kranzl.
sw

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