- 26.11.2001, 12:41:56
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Leitl: Baltikum für Investoren attraktiv - Steuerpolitik Estlands vorbildlich
Baltische Tage in der WKÖ - Österreich als Plattform für EU-Ambitionen
Wien (PWK850) - "Österreich kann von den baltischen Staaten
angesichts der positiven wirtschaftlichen Entwicklung und der
liberalen Wirtschaftspolitik viel lernen", erklärte WKÖ-Präsident
Christoph Leitl bei der Eröffnung der "Baltischen Tage" in der
Wirtschaftskammer, die vom Europäischen Forum mit dem Thema
"Baltische Staaten, Österreich und die EU-Erweiterung" initiiert
wurden. "Obwohl Estland, baltischer Tiger und Zugpferd der Region
keine Steuern auf einbehaltene Gewinne vorsieht, hat es das höchste
Wirtschaftswachstums Europas. Zusätzlich hat Estland bereits den
"elektronischen Steuerakt" zur Verwaltungsvereinfachung eingeführt
und ist das erste Land mit Electronic Government", lobt Leitl
Estlands Vorreiterrolle in seinem Gespräch mit dem estnischen
Wirtschaftsminister Henrik Hololei.
"Die positive Wirtschaftsentwicklung der drei baltischen Staaten
zeigt sich auch in den bilateralen Beziehungen mit Österreich mit
Zuwachsraten von mehr als 30 Prozent ", so Leitl anlässlich der
Eröffung. "Das ganze Baltikum ist eine attraktive Region für
Investoren. Hier hat Österreich noch vieles nachzuholen", bedauert
der Wirtschaftskammerpräsident das noch mangelnde Interesse
österreichischer Investoren. Leitl: "Für Österreich darf sich die
EU-Erweiterung nicht nur auf seine Nachbarländer reduzieren, sie muss
ganz Europa umfassen. Nur so können auch kleinere Staaten an der
Gestaltung Europas und dem Globalisierungsprozess mitwirken. Die
baltischen Staaten sind bereits auf dem besten Weg zur EU mit einem
funktionierenden wirtschaftlichen Netzwerk, das Grundlage für ein
auch funktionierendes politisches Netzwerk in Europa bildet." (pt)
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