• 21.11.2001, 11:14:34
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Waneck: Krankenkassendefizit schrumpft - Erfolg freiheitlicher Politik!

Von Pleite kann keine Rede sein

Wien, (BMSG) - "Von einer drohenden Pleite der Krankenversicherungen
kann keine Rede sein", kommentierte heute FP-Staatssekretär Univ.
Prof. Dr. Reinhart Waneck die diesbezügliche Panikmache des Wiener
Kassenchefs. "Wenn man bedenkt, dass bei Antritt der Bundesregierung
vor fast zwei Jahren das prognostizierte Defizit noch knapp 6,3
Milliarden Schilling betragen hätte sollen, dann ist der Erfolg der
Bundesregierung klar ersichtlich." *****

"Die derzeit prognostizierten 3,1 Milliarden Schilling Abgang
stellen keine Existenzgefährdung für die Krankenversicherungen dar",
so Waneck. "Ein 140 Milliarden Schilling Unternehmen kann über einen
gewissen Zeitraum einen Abgang von 2,2 Prozent verkraften, ohne
konkursreif zu sein. Das ist auch in der von Bittner strapazierten
Privatwirtschaft der Fall", so Waneck. Was in einem solchen Fall
allerdings notwendig ist, ist ein Sanierungskonzept, welches die
Bundesregierung hat und bereits kurz nach Amtsantritt vorgelegt hat.

"Es war der Kasse unter der Führung Sallmutters jedoch nicht möglich
dieses Konzept für den Bürger umzusetzen. Ich setze daher meine
Erwartungen in den neuen Präsidenten Frad, mit dem diesbezüglich
beste Übereinstimmung herrscht. Trotz massiven Widerstandes von
Altpräsident Sallmutter ist es dennoch gelungen die Gebarung von
prognostizierten 6,3 Milliarden Minus auf nunmehr 3,1 Milliarden zu
senken", so Waneck.

"Europaweit führend sind wir bei der Abnahme des
Steigerungsaufwandes bei Medikamentenkosten. Aufgrund des von der
Regierung initiierten und gemeinsam mit den Sozialpartner
umgesetzten Programmes ergaben sich für 2000 lediglich 5,3 Prozent
Steigerung, bei einem Europadurchschnitt von 10,6, und für heuer gar
nur 3 bis 4 Prozent", betonte Waneck.

"Mit der Unterstützung des nunmehrigen Präsidenten und der von den
mit den Sozialpartnern vereinbarten Maßnahmen wird es noch rascher
gehen die Sozialversicherungen wieder in die schwarzen Zahlen zu
führen", schloss Waneck. (Schluss) mg bxf

Rückfragehinweis: BMSG - Bundesministerium für

soziale Sicherheit und Generationen
Martin Glier
Tel.: (01) 711 70-4619

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