- 21.11.2001, 10:18:32
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LR Schmid: Gewalt gegen Frauen darf nicht toleriert werden
Aktionstage gegen Gewalt an Frauen
Bregenz (VLK) - Gewalt gegen Frauen darf nicht toleriert
werden und muss generell bekämpft werden. Das betont
Landesrätin Greti Schmid anlässlich der diesjährigen
Aktionstage gegen Gewalt an Frauen, von Sonntag, 25. November
bis Montag, 10. Dezember 2001. Schmid verweist auf das
Vorarlberger Netzwerk "Gegen Gewalt in der Familie", dessen
Ziel es ist, alle Kräfte gegen diese gesellschaftliche
Herausforderung zu bündeln und den Betroffenen geeignete
Hilfe anzubieten. ****
Im Rahmen der Aktionstage wird verstärkt zu Aktionen und
Veranstaltungen zum Thema Gewalt gegen Frauen aufgerufen. Die
internationale Kampagne steht unter dem Zeichen, Gewalt gegen
Frauen zu eliminieren und Maßnahmen gegen Gewalt an Frauen zu
forcieren. "Gewalt gegen Frauen darf kein Tabuthema sein",
betont Greti Schmid mit Nachdruck. "Es ist absolut notwendig,
das Thema Gewalt gegen Frauen öffentlich zu machen", so die
Frauen-Landesrätin.
Schmid verweist auf das dichte Netz an sozialen
Einrichtungen an die sich Vorarlberger Frauen und Kidner in
Notsituationen anonym und kostenlos wenden können. Beispiele
sind die Vorarlberger Telefonseelsorge (Telefon 05572/1770),
das Kinder- und Jugendtelefon (05572/35700), die
Frauennotwohnung (05572/29304) oder die Interventionsstelle
Vorarlberg (05522/82440) sowie alle regionalen Stellen des
Institutes für Sozialdienste.
Ein Projekt, das sich besonders mit der Gewalt an Frauen
auseinander setzt, ist das vom Frauenreferat im Amt der
Vorarlberger Landesregierung gemeinsam mit den
Gleichstellungsstellen Liechtenstein und St. Gallen
initiierte Intereg-Projekt "Grenzen überschreiten - Grenzen
setzen". Die Frauen der Bodenseeanrainerländer möchten
besonders gegen die häusliche Form der Gewalt aufmerksam
machen. Informationen zu den Aktionstagen gegen Gewalt an
Frauen gibt es beim Frauenreferat im Amt der Vorarlberger
Landesregierung, Telefonnummer 05574/511-24113.
(so/ug,nvl)
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