- 21.11.2001, 09:44:53
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VHS Donaustadt präsentiert neue Wege des Lernens=
Wien, (OTS) Am Freitag findet von 14-18.30 Uhr an der
Volkshochschule Donaustadt (22., Bernoullistr. 1) das Hans Czermak
Symposium zum Thema "Not-Wendigkeiten - Neue Wege des Lernens" statt.
Die klassischen Lehr- und Lernformen stoßen immer öfter an ihre
Grenzen. Die Ansprüche an die aus- und weiterzubildenden Menschen
ändern sich immer rascher. Auch die Ansprüche von Lernenden - Schüler
ebenso wie Erwachsene - an Bildungs- und Weiterbildungsinstitutionen
stellen sich heute ganz anders dar, als noch vor nicht allzu langer
Zeit. Das herkömmliche Bildungssystem gerät in Zugzwang. Spielen,
er-fahren, be-greifen, er-forschen, ent-decken wird im landläufigen
Sinn des Wortes nicht mit Lernen in Verbindung gebracht. Beispiele
aus Österreich der Schweiz und Deutschland sollen Antworten auf die
Frage, welche Formen der "Wissensvermittlung" den natürlichen
Entwicklungs- und Lernbedürfnissen von jungen Menschen entsprechen,
geben.****
Die Beiträge:
o Renate Chorherr (A)
"Auf der W@lz - Ein Spagat im Österreichischen Bildungssystem"
In der W@lz ist das konkrete Tun, d.h. Erfolg und Scheitern an
Lebenswirklichkeiten, der relevante Ort des Lernens. Kinder
können sich immer weniger auf klar vorgegebene Rollen,
Konventionen und andere Sicherheiten verlassen, sondern müssen
diese jeweils individuell für sich und in ihrem
gesellschaftlichen Umfeld entwickeln.
o Jürg Jegge (CH)
"Was Hänschen nicht lernt - lernt Hans im Glück"
Im schweizerischen Rorbas-Freienstein bietet die Stiftung
"Märtplatz" seit nunmehr 16 Jahren sogenannten "unhandlichen"
Jugendlichen und jungen Erwachsenen, Menschen mit psychischen
oder sozialen Schwierigkeiten, Berufsausbildungen an. Die
Palette der Berufe ist breit gestreut: Keramikmalerei, Koch,
Fotografin, Computer-Operateur, Damenschneider,
Theatertechniker, Hauspfleger, Journalist. Neben der Ausbildung
stehen auch vielfältige kulturelle, handwerkliche und
künstlerische Anregungen. Die hohe "Erfolgsquote" beweist, dass
die "Beschränkungen" von Kindern und Jugendlichen kein Schicksal
sind. Differenzierte Angebote und Herausforderungen ermöglichen
es den Menschen eine neue Lebens- und Arbeitsgrundlage zu suchen
und zu finden.
o Ernst Waldemar Weber (CH)
"Schafft die Hauptfächer ab! Was aus Schulversuchen mit
erweitertem Musikunterricht zu lernen ist".
Die Ergebnisse von Schulversuchen mit erweitertem
Musikunterricht in der Schweiz und in Berlin und die Folgerungen
für das Schulwesen sind Thema des Vortrages. Weiters werden die
Einteilung in Haupt- und Nebenfächer im Lichte der multiplen
Intelligenzen nach Howard Gardner und die Stellung der Musik im
Kreise der Intelligenzen behandelt.
Der Eintritt ist frei, keine Anmeldung erforderlich.
Weitere Informationen erhalten Sie unter Tel.: 202 82 34. (Schluss)
vhs
Rückfragehinweis: PID-Rathauskorrespondenz:
www.wien.at/vtx/vtx-rk-xlink/
Verband Wiener Volksbildung
Michaela Pedarnig
Tel.: 89 174/19
e-mail: [email protected]
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