• 14.11.2001, 09:58:41
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FP-Ilgenfritz: EU verordnet Banken Gebührensenkung

Europäische Volkspartei stimmt unter Druck der Banklobby gegen Interessen der EU-Bürger

Straßburg, 2001-11-14, -(fpd)- Schon seit Jahren setzt sich die
FPÖ im EU-Parlament für eine Kürzung der erhöhten
Überweisungsgebühren im EU-Binnenmarkt ein. "Jetzt ist es uns endlich
gelungen auch die Kommission und den Rat davon zu überzeugen den
Willkürberechnungen der Banken bei Überweisungs- und Bankomatgebühren
einen gesetzlichen Riegel vorzuschieben", stellte heute der
freiheitliche EU-Abgeordnete Mag. Wolfgang Ilgenfritz erfreut fest.
Regulierungshindernisse wurden beseitigt, die Höhe der
meldepflichtigen Beträge gesenkt und die Transparenz der
Gebührenpolitik vorgeschrieben. Gleichzeitig wurde auch vorgesehen,
daß die Banken nicht im Gegenzug die Inlandsgebühren erhöhen dürfen
um ihre verlorenen Einnahmen wieder auszugleichen.****

Besonders wichtig seien diese Änderungen für österreichische
Klein- und Mittelbetriebe. Ilgenfritz:" Im Gegensatz zu den kleinen
verfügen viele große Unternehmen über Konten im Ausland und ersparen
sich somit die viel zu hohen Überweisungsgebühren." Diese Kürzung auf
Initiative der Freiheitlichen sei daher wieder ein weiterer Schritt
zur Schaffung fairer Wettbewerbsbedingungen in Europa.

Der freiheitliche Mandatar spart aber nicht mit Kritik an der
europäischen Volkspartei, die, so Ilgenfritz:" scheinbar dem Druck
der Banklobbyisten nicht gewachsen ist und gegen die Interessen der
europäischen Bürger Änderungsanträge zur Verzögerung der
Gebührensenkungen eingebracht hat."

Rückfragehinweis: Büro Mag. Wolfgang Ilgenfritz

Tel.: 01/40 110-5897

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