• 14.11.2001, 09:28:00
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Fallent: Unterstützung für FPÖ-Anti-Atompolitik kommt vom Europäischen Rechnungshof=

FPÖ fordert klare Maßnahmen zu drei Fragenkomplexen

Wien, 2001-11-14 (fpd) - Der freiheitliche Umweltsprecher Abg. Ing.
Gerhard Fallent begrüßte heute die Unterstützung der österreichischen
Forderung nach EU-weiten Standards für AKWs durch den EU-Rechnungshof
und sieht darin eine Bestätigung der freiheitlichen
Anti-Atompolitik.****

Fallent forderte daher klare Maßnahmen zu drei Fragenkomplexen:

1. AKW Temelin

Temelin ist mit keinem anderen AKW vergleichbar. Es stellt eine nach
oben hin nicht abschätzbare Gefährdung der österreichischen
Bevölkerung dar. Temelin ist mit einem russischen Roulette
vergleichbar, denn niemand weiß, welche Folgen der nächste Störfall
mit sich bringen wird.
Daher stellt für uns ein Veto gegen Temelin als letzte Konsequenz
eine völkerrechtliche Pflicht dar und deshalb werden wir auf kein
demokratisches Mittel und österreichisches Recht verzichten.

2. Verbindliche europäische Standards für Atomkraftwerke

Der Europäische Rechnungshof kritisiert die Säumigkeit der
Europäischen Kommission bei der Festlegung europäischer Standards für
AKWs. Wir fordern daher die rasche Festlegung und Umsetzung
verbindlicher Standards für europäische AKWs und AKWs der
Beitrittskandidaten, um die Zeit bis zum gänzlichen Ausstieg Europas
aus der Atomenergie möglichst sicher zu gestalten.

3. Rascher europaweiter Ausstieg aus der Kernenergie

Angesichts der Terroranschläge und der vielen offenen Fragen, wie
beispielsweise die Endlagerung des radioaktiven Abfalls und die
Stillegung ausgedienter Kraftwerke, fordern wir den raschen Ausstieg
aus der Kernenergie und den Umstieg auf erneuerbare Energieträger.

"3 Fragenkomplexe, die rasch und eindeutig zu beantworten sind, denn
kein vernünftiger Mensch kann verstehen und akzeptieren, daß wir
Atomkraftwerke um uns herum errichten. Keine Maus wäre so dumm und
würde sich selber Mausefallen bauen", so der Umweltsprecher
abschließend. (Schluß)

Rückfragehinweis: Freiheitlicher Pressedienst (FPD)

01/40110/5491

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