Pumberger: Klares Nein zur Chipkartengebühr

Wien, 2001-11-05 (fpd) - Ein klares Nein gab es heute vom freiheitlichen Gesundheitssprecher, Abg. Dr. Alois Pumberger, auf die Forderung des ÖVP-Gesundheitssprechers, Abg. Dr. Erwin Rasinger, nach einer Chipkartengebühr. "Die Krankenscheingebühr läuft dem Lenkungseffekt der Ambulanzgebühr zuwider." ****

"Noch in Oppositionszeiten forderten die Freiheitlichen die ersatzlose Streichung der Krankenscheingebühr mit der Einführung der Chipkarte. Gerade Rasinger, als praktischer Arzt, müsse wissen, daß die Patienten der alten Koalition bereits genug Gebühren und Selbstbehalte zu verdanken haben. Außerdem wurde die Krankenscheingebühr 1997 befristet bis zur Einführung der Chipkarte beschlossen.", erläuterte Pumberger.

"Mit dem Behandlungsbeitrag-Ambulanz wurde erstmals ein Beitrag eingeführt, der nicht der Geldbesorgung sondern dem Lenkungseffekt dient. Mit dem Wegfall des Eintrittsgeldes zum niedergelassenen Arzt, wird der Lenkungseffekt der Ambulanzgebühr zusätzlich verstärkt. Der qualitativ gleichwertige, aber günstigere niedergelassene Arzt wird den Patienten keine zusätzlichen Kosten verursachen. In der vergleichsweise teureren Ambulanz, hat er einen Behandlungsbeitrag zu leisten" so der FPÖ-Gesundheitssprecher.

"Für mich ist jedenfalls klar, daß sich die ÖVP mit ihrem Ansinnen, eine Chipkartengebühr einführen zu wollen, bei mir die Zähne ausbeißen wird. Für weitere Belastungen der Patienten bin ich nicht zu haben", meinte Pumberger abschließen. (Schluß)

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