• 05.11.2001, 10:35:59
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Pumberger: Klares Nein zur Chipkartengebühr=

Wien, 2001-11-05 (fpd) - Ein klares Nein gab es heute vom
freiheitlichen Gesundheitssprecher, Abg. Dr. Alois Pumberger, auf die
Forderung des ÖVP-Gesundheitssprechers, Abg. Dr. Erwin Rasinger, nach
einer Chipkartengebühr. "Die Krankenscheingebühr läuft dem
Lenkungseffekt der Ambulanzgebühr zuwider." ****

"Noch in Oppositionszeiten forderten die Freiheitlichen die
ersatzlose Streichung der Krankenscheingebühr mit der Einführung der
Chipkarte. Gerade Rasinger, als praktischer Arzt, müsse wissen, daß
die Patienten der alten Koalition bereits genug Gebühren und
Selbstbehalte zu verdanken haben. Außerdem wurde die
Krankenscheingebühr 1997 befristet bis zur Einführung der Chipkarte
beschlossen.", erläuterte Pumberger.

"Mit dem Behandlungsbeitrag-Ambulanz wurde erstmals ein Beitrag
eingeführt, der nicht der Geldbesorgung sondern dem Lenkungseffekt
dient. Mit dem Wegfall des Eintrittsgeldes zum niedergelassenen Arzt,
wird der Lenkungseffekt der Ambulanzgebühr zusätzlich verstärkt. Der
qualitativ gleichwertige, aber günstigere niedergelassene Arzt wird
den Patienten keine zusätzlichen Kosten verursachen. In der
vergleichsweise teureren Ambulanz, hat er einen Behandlungsbeitrag zu
leisten" so der FPÖ-Gesundheitssprecher.

"Für mich ist jedenfalls klar, daß sich die ÖVP mit ihrem Ansinnen,
eine Chipkartengebühr einführen zu wollen, bei mir die Zähne
ausbeißen wird. Für weitere Belastungen der Patienten bin ich nicht
zu haben", meinte Pumberger abschließen. (Schluß)

Rückfragehinweis: Freiheitliches Pressereferat

0140110 5833

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