• 22.10.2001, 10:45:50
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  • OTS0051 OTW0051

Hochwasserschutz Donau-Machland darf NÖ nicht gefährden

Sobotka: Sicherheitsbedenken nicht entkräftet

St.Pölten (NLK) - Mit der Prüfung des oberösterreichischen
Hochwasserschutz-Projekts Donau-Machland im Westen Niederösterreichs
hat das Land zuletzt den unabhängigen Experten Univ.Prof. Dipl.Ing.
Dr. Hans-Peter Nachtnebel von der Universität für Bodenkultur
beauftragt. "Die von Oberösterreich erarbeiteten Untersuchungen
betreffend Auswirkungen der baulichen Maßnahmen auf Niederösterreich
sind noch nicht ausgereift und konnten unsere Sicherheitsbedenken
nicht entkräften", meint dazu Umwelt-Landesrat Mag. Wolfgang Sobotka.

"Wir vertrauen den Berechnungen nur bedingt und werden aus Sorge
um unsere Bevölkerung Prof. Nachtnebel mit unabhängigen Berechnungen
und Überprüfungen beauftragen", so Sobotka kritisch. Darüber hinaus
wird der niederösterreichische Umweltanwalt Prof. Harald Rossmann die
Position des Landes im kommenden UVP-Verfahren vertreten, um
sicherzustellen, dass es keine Verschlechterungen und negative
Auswirkungen für Niederösterreich und seine Bevölkerung gibt.

"Wir werden das Projekt gegebenenfalls auch zu verhindern wissen,
sollten Sicherheitsbedenken und Auswirkungen auf die
niederösterreichische Bevölkerung nicht zu hundert Prozent
ausgeschlossen werden können", so Sobotka abschließend.

Rückfragehinweis: Niederösterreichische Landesregierung

Pressestelle
Tel.: 02742/9005-12319

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NLK/NLK

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