• 21.10.2001, 11:33:54
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Michael Kreihsl inszeniert Siegerprojekt des ORF-Wettbewerbs "Drehbuch 2000":

Aglaia Szyszkowitz, Richy Müller, Johannes Silberschneider und Felix Eitner in Boulevard-Komödie "Tigermännchen sucht Tigerweibchen"

Wien (OTS) - In München finden seit 5. Oktober 2001 die Dreharbeiten
zu einer liebenswerten Boulevard-Komödie mit dem Titel
"Tigermännchen sucht Tigerweibchen" statt. Damit verfilmt der ORF,
gemeinsam mit dem Partnersender BR, eines der Siegerprojekte des
ORF-Wettbewerbs "Drehbuch 2000". Diesen hat ORF-Programmintendantin
Kathrin Zechner im Herbst 1999 ins Leben gerufen, um vor allem
heimische Nachwuchstalente zu entdecken und zu fördern.

In der Wettbewerbskategorie Fernsehfilm konnte die gebürtige Wiener
Schauspielerin Eva Spreitzhofer mit ihrem Erstlingswerk
"Tigermännchen sucht Tigerweibchen" überzeugen und errang Platz eins
- ex aequo mit dem Autor, Regisseur und Kameramann Helmut Wimmer.
Der Wiener Michael Kreihsl inszeniert die temporeiche Geschichte mit
Aglaia Szyszkowitz und Richy Müller in den Hauptrollen.

Marlene Singer, Verlagslektorin, geschieden, Mutter einer
halbwüchsigen Tochter, lernt Rüdiger Mauskopf, ebenfalls geschieden
und Vater eines halbwüchsigen Sohnes, auf Grund eines Inserates
kennen - daher auch der Titel des Films -, das Rüdigers Freund
aufgegeben und Marlenes Freund ohne deren Wissen beantwortet hat. Es
beginnt ein turbulenter Hindernislauf der Liebe und der Lügen, zu
dem vor allem auch die Kinder der beiden beitragen, die zunächst in
ihren Bemühungen, die neue Beziehung zu hintertreiben, erfolgreich
scheinen.

In weitern wichtigen Rollen stehen Johannes Silberschneider, Felix
Eitner, Ginger Wensky und Stephan Dellgrün vor der Kamera von Oliver
Bokelberg. Gedreht wird "Tigermännchen sucht Tigerweibchen
ausschließlich in München und Umgebung, die Dreharbeiten laufen noch
bis voraussichtlich 8. November 2001. Die Ausstrahlung der frechen
Beziehungskomödie, die von teamWorx im Auftrag von ORF und BR
hergestellt wird, ist im ORF für das Programmjahr 2002 vorgesehen.

Die 34-jährige Drehbuchautorin und ausgebildete Schauspielerin Eva
Spreitzhofer, die unter anderem in ORF-Unterhaltungsserien wie "Die
Leute von St. Benedikt" oder in Niki Lists Kinofilm "Die Helden von
Tirol" mitgewirkt hat, verfasste ihr Drehbuchdebüt während ihrer
Karenzzeit. Ausgangspunkt für ihre Arbeit war "der Wunsch, einen
Stoff zu schreiben, in dem ich selbst gerne mitwirken würde". Die
Story entwickelte sich beim Schreiben selbst, einzelne Szenen
entstanden nach und nach und bald stellte sich die Frage nach einem
Schluss. Dann stürzte kurz vor Abgabetermin auch noch der Computer
ab, doch letztendlich ging alles gut.

Zum Inhalt von "Tibermännchen sucht Tigerweibchen":
Marlene (Aglaia Szyszkowitz) und Rüdiger (Richy Müller) sind beide
Mitte dreißig, haben gescheiterte Ehen hinter sich, sind von Männern
bzw. Frauen gleichermaßen enttäuscht, neigen beide eher zur Chaotik
und plagen sich mit der Erziehung ihre halbwüchsigen Kinder. Während
Marlenes Tochter Stella (Ginger Wensky) eher darauf hofft, mit der
Mutter allein zu bleiben, setzt Rüdigers Sohn Max (Stephan Dellgrün)
eher auf eine Familienzusammenführung: Er hofft, dass sich zwischen
seinem Vater und seiner Mutter, Rüdigers geschiedener Frau Sybille
(Catrin Striebeck), doch noch eine Versöhnung anbahnen könnte. Alle
vier haben sie jedoch die Rechnung ohne Pauli (Johannes
Silberschneider) und Susu (Felix Eitner) gemacht. Pauli ist seit
Schultagen Marlenes bester, aber platonischer Freund, der gewohnt
ist, ihr aus allen Schlamasseln herauszuhelfen, in die sie sich
durch ihre Schusseligkeit immer wieder stürzt. Susu, der
homosexuelle Freund Rüdigers, versucht vergeblich, halbwegs Ordnung
in das in jeder Hinsicht chaotische Dasein von Rüdiger zu bringen.
Beide sind der Ansicht, nur eine neue Beziehung könne helfen. Also
kommen sie unabhängig voneinander auf die Idee, per Inserat nach
neuen Partnern für den Freund bzw. die Freundin zu suchen. Und nach
Prüfung der Antworten kommen sie beide zum Schluss, dass Marlene und
Rüdiger zueinander passen. Ein Treffen wird arrangiert und Marlene
und Rüdiger sind zunächst gleichermaßen empört über den Eingriff in
ihr Privatleben, lassen sich aber dann doch überreden, das
Rendezvous einzuhalten. Und prompt verlieben sie sich ineinander.

Doch das schafft statt der beabsichtigten Ordnung erst recht neues
Chaos. Zum einen glauben die beiden vom jeweils anderen, er hasse
Kinder. Und so versucht man mit allen Mitteln, einander den
Nachwuchs zu verschweigen. Zum anderen aber sind Stella und Max
ihnen bald auf die Schliche gekommen und verbünden sich nun, um
dieser für sie beide ungewollten Entwicklung ein für alle mal einen
Riegel vorzuschieben. Doch so leicht lässt sich nicht trennen, was
der Zufall zusammengefügt hat, auch wenn es zunächst gar nicht
danach aussieht.

(Fotos via APA)

Rückfragehinweis: ORF-Pressestelle

Ruza Holzhacker
Tel.: (01) 87 878-14703
http://programm.orf.at
http://kundendienst.orf.at

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