ÖAMTC: Transporthubschrauber-Absturz im Hochgebirge bei Landeck

Überlebende von "Christophorus 5" geborgen

Wien (ÖAMTC-Presse) - Bei dem Absturz eines Transporthubschraubers im Bereich der Parseierspitze (Gemeindegebiet Landeck) sind Freitag Abend zwei Personen getötet worden. Ein Passagier und der Pilot überlebten schwerverletzt. Beide wurden vom ÖAMTC-Notarzthubschrauber "Christophorus 5" geborgen und in die Klinik nach Landeck geflogen.

Angaben der ÖAMTC-Informationszentrale zufolge ereignete sich der Absturz gegen 16:00 Uhr nahe der Parseierspitze in rund 2.970 Metern Seehöhe. Der von einer westösterreichischen Baufirma gechartete Transporthubschrauber sollte drei Bauarbeiter, die an der Errichtung einer Lawinensicherung gearbeitet hatten, nach Landeck fliegen.

Kurz nach dem Start wurde die Maschine des Typs "Lama" plötzlich von einer heftigen Windböe erfaßt. Dabei verlor der Pilot Schweizer Nationalität die Kontrolle über den Helikopter. Die Maschine sackte aus rund 300 Metern Höhe in die Tiefe. Dabei touchierte er mehrere Bäume. Kurz vor dem Aufprall wurden der Pilot und alle drei Passagiere aus dem Hubschrauber geschleudert. Zwei von ihnen überlebten den Aufprall nicht.

Dem Team des angeforderten "Christophorus 5" gelang trotz widriger Windverhältnisse die Bergung der beiden schwerverletzten Überlebenden aus dem unwegsamen Gelände. Sie wurden ins Unfallspital nach Landeck geflogen.

(Fortsetzung möglich)
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