Ungarns schönste Städte: Szombathely (Steinamanger)

Wien (OTS) - Die Hauptstadt des westungarischen Komtitats Vas
liegt unweit der österreichischen Grenze und zählt zu den wirtschaftlichen und kulturellen Zentren West-Transdanubiens. Schon unter den Römern war sie als "Savaria" von großer Bedeutung, woran der Ruinengarten mit wertvollen Mosaiken und Teilen bepflasterter Straßen bis heute erinnern. Das heutige Erscheinungsbild des Stadtkernes stammt im wesentlichen aus dem 18. Jahrhundert. 1777 wurde Szombathely von Kaiserin Maria Theresia zum Bischofssitz erhoben.

Der Hauptplatz im Zentrum der Stadt geht auf das 13. Jh. zurück und er wird heute von sehenswerten Gebäuden im Barock- und Sezessionsstil umgeben. In seinem Umkreis befinden sich auch die wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Stadt.

Etwa das Iseum, ein Isis-Heiligtum aus dem 2. und 3. Jahrhundert n. Chr. Schon Mitte der 5. Jahrhunderts durch ein Erdbeben größtenteils zerstört, kann man heute den wiederhergestellten Chor des Fassadenteils zusammen mit den reliefverzierten Friesen und einigen Säulen der großen Halle besichtigen. Angrenzend beefindet sich die Szombathelyer Bildergalerie, die hauptsächlich Werke ungarischer Meister des 20. Jahrhunderts beherbergt.

Am angrenzenden Berzsenyi Dániel Platz standen vermutlich anstelle des heutigen Domes einst das Forum und ein öffentliches Bad, später die mittelalterliche Innenburg. Heute ist der nördliche Teil des Platzes einer der harmonischsten Barockplätze Ungarns. Beherrschend sind der Dom und der Bischofspalast.

Der einschiffige Dom stammt Ende 18. / Anfang 19. Jahrhundert und zeigt den Grundriß eines lateinischen Kreuzes. Mit den angrenzenden Kapellen ist er eine der größten barocken Kirchen Ungarns. Der Bischofspalast zeigt im prächtigen Großen Saal im Obergeschoß allegorische Fresken von Anton Maulbertsch aus dem Jahre 1783 mit Motiven aus der römischen Vergangenheit der Stadt. Sehenwert dazu ist auch das Savaria Museum in der Kisfaludy Sándor Straße östlich des Hauptplatzes, das größte Museum West-Transdanubiens mit den bedeutendsten Funden aus der Römerzeit.

In der Umgebung von Szombathely finden sich zahlreiche lohnende Ausflugsziele.

Am nahen Grenzübergang Schachendorf Richtung Burgenland, dessen Landesheiliger, der Hl.Martin übrigens auch Schutzpatron der Stadt ist, befindet sich ein Freilichtmuseum, das Freunde der Volkskunst begeistern wird. Eines der interessantesten Ziele im Umkreis von Szombathely ist der kleine Ort Jak. Die Kirche des Dorfes mit ihren mächtigen Türmen ist das wahrscheinlich bedeutendste romanische Baudenkmal Ungarns. Ein anders Grenzstädtchen, Köszeg (Güns), nördlich von Szombathely, ist ein mittelalterliches Städtebaujuwel, das einen Besuch wert ist. Das geschlossene Altstadtensemble, von einer Mauer umgeben, ist atemberaubend schön.

Gleich angrenzend, am Hauptplatz, befindet sich im alten Hotel Strucc (einst Gasthaus zum Straußen) einer der Gründe, warum viele Burgenländer einfach auf einen Sprung herüber kommen: ein zauberhaftes Café mit den besten Eisspezialitäten Westungarns.

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