KSV/Gras/Vsstö kassieren in Sparzeiten kräftig ab

Personalkosten explodieren um 20%

Wien (OTS) - Keinen Sparkurs der Österreichischen Hochschülerschaft kann Ulrich Höller, Fraktionssprecher der AktionsGemeinschaft, im Budgetantrag der KSV/Gras/Vsstö-Exekutive erkennen: "Die Ausgaben für Aufwandsentschädigungen werden um knapp 20% - das entspricht fast einer Viertel Million Schilling - erhöht. Außerdem werden Rücklagen in der Höhe von etwa 1.4 Millionen Schilling aufgelöst - und das schon in der ersten ordentlichen Sitzung der Bundesvertretung".

Zwar wird von der KSV/Gras/Vsstö-Exekutive betont, das es sich bei der Budgetvorlage um ein "eisernes Sparprogramm ohne politische Komponente handelt", doch das sieht Höller anders:
"Beratungsleistungen, die direkt den Studierenden zu Gute kommen -wie etwa die Rechtsberatung - werden massiv gekürzt, auf der anderen Seite steigen die Personalkosten und die Ausgaben für Zeitungen und die Homepage extrem".

Höllers Befürchtungen werden auch von Stephan Leisner, Bundesobmann der AktionsGemeinschaft, geteilt: "Die Exekutive findet nichts dabei, in diesem Jahr knapp eine Million Schilling in die Homepage zu investieren. Und das obwohl erst vor kurzer Zeit ein ähnlicher Betrag in den Aufbau einer Webpage investiert wurden.".

Als Schlag ins Gesicht für die Studierenden bezeichnen Leisner und Höller die Anstellung zweier Koordinatoren für das Volksbegehren und der Aktionswoche: "Zwei Fraktionskollegen der Exekutive - einer KSV-Aktivistin und einem VSSTÖ-Genossen, wird die Koordinierung des Volksbegehrens und der missglückten Aktionswoche mit mehr als 100.000 Schilling netto versüßt.". Die Opposition hat geschlossen in der noch andauernden Bundesvertretungssitzung gegen diesen Missbrauch von Studierendengeldern gestimmt.

Die beiden Koordinatoren verdienen im Monat gleich dreimal so viel wie die Vorsitzende. "Wer möchte da nicht Koordinator werden", so Höller abschließend.

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AktionsGemeinschaft
Stephan Leisner
Tel.: 0699-143 16 011

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