FMK-Barmüller: Information von AnrainerInnen ist bereits verbindlich geregelt

Auch neueste Forschungsbewertung sieht "kein zusätzliches Risiko" im Mobilfunk

Wien (OTS) - "Die Mobilfunkbetreiber haben sich vertraglich verpflichtet, AnrainerInnen rechtzeitig und umfassend über bevorstehende bauliche Maßnahmen zu informieren. Dies geschah auch auf ausdrücklichen Wunsch der Länder, die aus kompetenzrechtlichen Gründen gesundheitliche Bedenken von AnrainerInnen nicht regeln können. Insbesondere die Bauordnungen sind dafür ungeeignet. Umso verwunderlicher ist es, dass einzelne Länder genau dies nun dennoch versuchen", reagierte heute Thomas Barmüller, Geschäftsführer des Forum Mobilkommunikation (FMK), auf das Pressegespräch der burgenländischen Freiheitlichen und der Plattform Mobilfunk-Initiativen.

Die Vereinbarung mit dem Österreichischen Gemeindebund zeige, wie wichtig von allen Seiten die Information der Öffentlichkeit genommen wird. Gleichzeitig sei es offensichtlich, dass bei vielen konkreten Projekten vor Ort politisches Kleingeld wichtiger ist als die objektive Information der Bevölkerung. "Die Mobilfunkbetreiber werden immer aufgefordert zu informieren - was sie intensiv tun. Oftmals schüren aber gerade jene PolitikerInnen, die objektive Information einfordern, unter dem Vorwand, das Wohl der Bevölkerung zu schützen, unbegründete Ängste von AnrainerInnen. Das ist eine echte Chuzpe", so Barmüller.

Die existierenden Grenzwerte sind aus der Sicht des Obersten Sanitätsrates akzeptabel, erklärte Barmüller. Darüber hinaus gebe es - so der Oberste Sanitätsrat in seiner Resolution weiter - "keinen wissenschaftlichen Hinweis auf biologische Schäden am Menschen und an Tieren." Für Barmüller ist daher klar: "Es ist schlicht falsch, von Gefährdungen für Menschen oder Tiere durch Mobilfunk zu sprechen."

Auch die aktuellste Forschungsbewertung der deutschen Strahlenschutzkommission (SSK), die eine Bewertung neu publizierter Forschungsergebnisse hinsichtlich Mobilfunk durchführte, sieht "kein zusätzliches Risiko" durch Mobilfunk. Aufgabe der SSK ist es, das deutsche Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) in allen Angelegenheiten des Schutzes vor ionisierenden und nichtionisierenden Strahlen zu beraten. "In dieser aktuellsten Bewertung der neueren wissenschaftlichen Literatur kommt die Kommission zum Schluss, dass das EU-Schutzkonzept und seine empfohlenen Vorsorgewerte geeignet sind, um vor den im Alltag vorkommenden Expositionen zu schützen. An diese Vorsorgewerte halten sich auch die österreichischen Mobilfunkbetreiber flächendeckend", betonte Barmüller abschließend. (Ende)

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