• 12.10.2001, 09:03:45
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AKNÖ: Doppelte Preisauszeichnung in NÖ funktioniert vorbildlich=

Erhebung der Arbeiterkammer Niederösterreich (AKNÖ): Nur 2 Prozent der kontrollierten Betriebe in NÖ führten doppelte Preisauszeichnung mangelhaft aus.

Wien (AKNÖ).- Mehr als eine Woche lang (vom 1. Oktober 2001 bis 9.
Oktober 2001) kontrollierten Experten der NÖ Arbeiterkammer
stichprobenartig in 13 Bezirken in Niederösterreich Unternehmen auf
eine korrekte doppelte Preisauszeichnung und ob die Betriebe ihre
Produkte exakt von Schilling auf Euro umgerechnet haben. Das
Ergebnis ist aus Sicht von Konsumenten und Konsumentenvertretern
sehr erfreulich. Werner Krisch, AKNÖ-Konsumentenschützer führt das
nicht zuletzt auf die ständigen Kontrollen und Preiserhebungen
zurück, die im Auftrag der AKNÖ schon seit Jahren durchgeführt
werden: "Nur 2 Prozent der von uns aufgesuchten Betriebe haben
entweder gar nicht ausgezeichnet oder nicht korrekt von Schilling
auf Euro umgerechnet. Ein Betrieb verwendete überhaupt einen
falschen Umrechnungskurs - 1 Euro wird da mit 13,5 Schilling
angegeben."

Auch AKNÖ-Konsumentenschützer Günther La Garde ist über das Ergebnis
erfreut: "Damit zeigt sich einmal mehr, dass unsere laufenden
Erhebungen am Preissektor durchaus Sinn machen. Schließlich haben
wir auch mit erhobenem Zeigefinger angekündigt, dass wir jene
Firmen, die sich nicht korrekt verhalten, nach Einvernehmen mit der
Wirtschaftskammer zur Anzeige bringen werden." Selbst jene
Unternehmen, die laut EWAG (Eurowährungsangabengesetz) von der
doppelten Preisauszeichnung ausgenommen sind, haben aus freien
Stücken bereits jetzt doppelt ausgezeichnet. Auch für AKNÖ-Präsident
Josef Staudinger ist das ein Zeichen, dass die Arbeit der
Konsumentenschützer der NÖ Arbeiterkammer Früchte getragen hat:
"Wenn selbst diese Klein- und Kleinstbetriebe sich an der doppelten
Preisauszeichnung beteiligen, dann fordere ich den Gesetzgeber
künftighin auf, von den Ausnahmebestimmungen im EWAG abzusehen.
Diese dienen nur der allgemeinen Verwirrung und können oftmals in
der Praxis nicht umgesetzt werden. Außerdem wäre es ein Zeichen von
absoluter Kundenfreundlichkeit."

Utl.: Beschwerden über Preissteigerungen nehmen zu

Seit Bestehen der AK-Euro-Hotline (17. September 2001) gab es weit
über 1.000 Beschwerden von verärgerten Konsumenten. Diese richten
sich laut La Garde vor allem gegen unkorrekte Preisauszeichnung aber
auch gegen eurobedingte Teuerungen. Dazu La Garde: "Die Befürchtung
der Konsumenten, dass die Euro-Einführung zu Preissteigerungen
führt, scheint sich in vielen Fällen bestätigt zu haben. Deshalb
führen wir laufend Preiserhebungen im Auftrag für die NÖ
Konsumenten durch. Denn wenn man auf ein Tätigwerden der
Preisbehörde wartet, ist das wie "Warten auf Godot": Die
Bezirksverwaltungen und die Landespreisbehörde, die dem Ministerium
für Wirtschaft und Arbeit unterstellt sind, haben keinerlei Auftrag
für Preiskontrollen. Ihnen geht es einzig und allein um die korrekte
Auszeichnung der Preise."

Rückfragehinweis: AKNÖ Öffentlichkeitsarbeit

Tel.: (01) 58883-1248 OTS

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | AKN/AKN

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