ORF präsentiert TV-Programmhöhepunkte 2002 (8)

"Der österreichische Film" - Hauptabteilung Unterhaltung

Wien (OTS) - Aus der ORF-Unterhaltungsabteilung warten folgende Produktionen 2002 auf das Publikum:

1809 - Die Freiheit des Adlers
Seit 2. Oktober 2001 laufen die Dreharbeiten zu diesem fulminanten Historienepos über den Tiroler Freiheitskämpfer Andreas Hofer, das Xaver Schwarzenberger nach einem Drehbuch von Felix Mitterer filmisch in Szene setzt. Erzählt werden die Ereignisse der Jahre 1808 bis 1810, beginnend am 24. Dezember 1808 mit der militärischen Aushebung der Mitternachtsmette in St. Leonhard im Südtiroler Passeiertal, endend mit der Hinrichtung Andreas Hofers am 20. Februar 1810 in Mantua. Die Titelrolle des Tiroler Freiheitskämpfers, der 1809 unter anderem am Bergisel den Truppen Napoleons die Stirn bot, ist durch einen grandiosen Tiroler Schauspieler besetzt: Tobias Moretti verkörpert den Nationalhelden. Mit ihm vor der Kamera stehen eine Vielzahl hochkarätiger Darsteller: Franz Xaver Kroetz mimt den fundamentalistischen Feldpater Joachim Haspinger, Morettis Bruder Gregor Bloéb gibt den Hofer-Verräter Franz Raffl, Julia Stemberger spielt Hofers Frau Anna. In weiteren wichtigen Rollen stehen unter anderem Martina Gedeck, Peter Mitterrutzner, Manfred Lukas-Luderer, Guntram Brattia, Heio von Stetten, Günther Maria Halmer und viele andere vor der Kamera, die Regisseur Xaver Schwarzenberger wieder persönlich führt.
Gedreht wird bis Ende November 2001 großteils an Originalschauplätzen, gesendet wird der rund 100-minütige Film voraussichtlich am Nationalfeiertag 2002. Die Kopartner bei dieser TV-Großproduktion sind ORF, BR, FFF Bayern, KirchMedia und RAI Bozen, unterstützt von Cine Tirol und der autonomen Provinz Südtirol.

Die Brüder
Nach einem Drehbuch des Erfolgsduos Uli Brée und Rupert Henning drehte Wolfgang Murnberger diese Tragikomödie über drei charakterlich sehr unterschiedliche Brüder, die nach dem Tod ihrer Mutter zufällig erfahren, dass sie nicht vom selben Vater stammen und sich auf die Suche nach ihren Erzeugern machen. Die Reise in die Vergangenheit wird für die drei, die von Wolfgang Böck, Erwin Steinhauer und Andreas Vitásek verkörpert werden, eine Berg- und Talfahrt der Gefühle, in der sie erkennen, dass die zunächst gar nicht so engen Familienbande doch stärker sind als die Blutsbande einer vorgeblich gemeinsamen Abstammung. Nicht nur die "Brüder" sind in der gleichnamigen Koproduktion von ORF und DOR Film, die mit Unterstützung des Wiener Film Fonds, des Österreichischen Filminstituts und des Landes Niederösterreich hergestellt wird, hochkarätig besetzt: An der Seite von Wolfgang Böck, Erwin Steinhauer und Andreas Vitásek, die bisher übrigens noch nie in dieser Konstellation miteinander gearbeitet haben, standen in weiteren Rollen Michou Friesz, Wolfgang Michael, "Hair"-Musicalstar Susa Meyer, Trude Ackermann, Ferdinand Dux (bekannt aus der "Piefke-Saga"), Josefstadt-"Star" Ronald Kuste u. v. a. vor der Kamera von Fabian Eder ("Polt muss weinen"). Das Drehbuch zum Film stammt vom Erfolgsduo Rupert Henning und Uli Brée. Gedreht wurde "Brüder" im Sommer 2001 zum Großteil an Schauplätzen in Wien und Niederösterreich, doch inhaltlich spielt die Handlung zu einem beachtlichen Teil im deutschen Bundesland Sachsen-Anhalt.

Leib und Leben 4
Auf dem ORF-Dreh- und Spielplan 2002 steht die Fortführung der bisher erfolgreichen "Tatort"-Spin-off-Reihe von Felix Mitterer: Nach "Passion", "Böses Blut" und "Elvis lebt" - am 9. Dezember 2001 um 20.15 Uhr in ORF 2 zu sehen - ist bereits der vierte Tiroler Fall für Harald Krassnitzer alias Chefinspektor Moritz Eisner in Vorbereitung. Im Sommer 2002 sollen die Dreharbeiten, wieder am Mieminger Plateau, starten, ausgestrahlt wird der Krimi Ende 2002.

Trautmann 3
Auch Ernst Hinterbergers "Trautmann"-Krimireihe wird fortgesetzt:
Nach seinen beiden ersten Fällen "Wer heikel ist, bleibt übrig" und "Nichts ist so fein gesponnen", der am 28. Oktober 2001, um 20.15 Uhr in ORF 1 zu sehen sein wird, kommt auch der Wiener Kieberer Trautmann alias Wolfgang Böck nicht zur Ruhe. Für ihn und sein Team - Monica Weinzettl, Simon Schwarz und Wolfram Berger - geht die Verbrecherjagd auch 2002 weiter.

Bride of the Wind - Die Windsbraut
Dem bewegten Leben der österreichischen Künstlermuse, Komponistin und Femme fatale Alma Mahler, die nicht nur mit dem großen Komponisten Gustav Mahler, dem weltberühmten Architekten Walter Gropius und dem Dichter Franz Werfel verheiratet war, sondern auch durch ihre Liebesaffären mit den Künstlern Oskar Kokoschka und Gustav Klimt bekannt wurde, widmet sich diese internationale Kinoproduktion, an der sich der ORF beteiligt hat. Der renommierte Hollywood-Regisseur Bruce Beresford, dessen Film "Miss Daisy und ihr Chauffeur" mit einem Oscar ausgezeichnet wurde, führte Regie, das Drehbuch dazu verfasste Marilyn Levy. Die Titelrolle des opulenten Kostümfilms ist mit der australischen Schauspielerin und Hollywood-Newcomerin Sarah Wynter besetzt. Neben Jonathan Price als Gustav Mahler und Vincent Perez als Oskar Kokoschka sind mit Simon Verhoeven als Walter Gropius, Gregor Seberg in der Rolle des Franz Werfel, Dagmar Schwarz als Anna Moll, Wolfgang Hübsch als Carl Moll und August Schmölzer als Gustav Klimt wichtige Rollen mit prominenten österreichischen Schauspielern besetzt. "Bride of the Wind" wurde im Frühjahr 2000 zur Gänze in Österreich gedreht.
Der Film ist eine Koproduktion von Alma UK ltd. und Terra-Film, in Zusammenarbeit mit dem ORF, unterstützt von der Kulturabteilung des Landes Niederösterreich. Weitere internationale Koproduzenten sind die Total Film Group Firelight Entertainment und Apollo Media.

Tatort - Tod am Kongress
Ein "mörderischer" Ärztekongress auf einem steirischen Schloss beschäftigt derzeit ORF-"Tatort"-Kommissar Harald Krassnitzer: Noch bis 23. Oktober 2001 steht er wieder als Moritz Eisner, Chefinspektor der Wiener Mordkommission, vor der Kamera. "Tod am Kongress" heißt die aktuelle Folge der ORF-Eigenproduktion "Tatort", die der ORF voraussichtlich im Frühjahr 2002 senden wird. Da Moritz Eisner durch Zufall wieder mal sein Zuständigkeitsgebiet Wien verlassen hat und in der Steiermark ermittelt, muss er dies undercover tun. Getarnt als wissbegieriger Zeitungsredakteur, beweist er neben seinem journalistischen Spürsinn auch journalistisches Talent. Als zuständiger steirischer Inspektor steht August Schmölzer vor der Kamera, die weibliche Hauptrolle der Gerichtsmedizinerin Renata Lang spielt Gundula Rapsch. Ihrer Beharrlichkeit ist es zu verdanken, dass der plötzliche Tod einer befreundeten Wissenschafter schon bald als unnatürliches Ableben enttarnt wird und die Ermittler auf die Spur des Verbrechens gebracht werden.
Regie führt Robert Adrian Pejo, der schon Harald Krassnitzers und Gundula Rapsch "Tatort"-Debüt "Nie wieder Oper" inszenierte. Als Autor fungierte Lukas Alexander.

Tigermännchen sucht Tigerweibchen
Am 5. Oktober 2001 starteten in München die Dreharbeiten zur Beziehungskomödie "Tigermännchen sucht Tigerweibchen". Damit verfilmt der ORF gemeinsam mit dem Partner BR, das Siegerprojekt des ORF-Wettbewerbs "Drehbuch 2000" von Eva Spreitzhofer, herstellende Produktionsfirma ist die Münchner TeamWorx. Die Geschichte erzählt von der Lektorin Marlene und dem Zeichner Rüdiger, beide Single und Alleinerzieher jugendlicher Kinder, die von ihren jeweils besten Freunden - unabhängig voneinander - mittels Kontaktanzeige verkuppelt werden. Da Marlene und Rüdiger sich jeweils davor fürchten, dem neuen Partner ihre Elternschaft zu beichten, wird dies ihrer jungen Beziehung schon bald zum Verhängnis: Als Rüdigers Sohn Max und Marlenes Tochter Stella entdecken, dass sie verschwiegen werden, schmieden sie gemeinsam eine bösen Plan, um das Voranschreiten der Liebesbeziehung ihrer Eltern zu vereiteln. Das Vorhaben der Kinder erntet sehr schnell Früchte.
Inszeniert wird diese TV-Komödie von Michael Kreihsl, in den Hauptrollen stehen Aglaia Szyszkowitz und Richy Müller vor der Kamera.

Fräulein Else
Ab Ende Oktober 2001 verfilmt der ORF Arthur Schnitzlers Literaturklassiker "Fräulein Else". Die Tragödie wird als österreichisch-französisch-deutsche Koproduktion produziert, Regie führt Pierre Boutron. Die Besetzung ist derzeit noch nicht fixiert.

Schneemann sucht Schneefrau
Der Weihnachtsfilm "Schneemann such Schneefrau" ist einer der Höhepunkte des ORF-Festtagsprogramms 2002: Darin geht es um die allein erziehende Mutter eines Sohns, die als neue Leiterin eines Architekturbüros auf Grund einer Intrige ihres rachsüchtigen Exmanns ausgerechnet den fähigsten Architekten ihrer Firma hinauswirft, bevor sie ihn überhaupt getroffen hat. Als sich die beiden dann "unbekannterweise" privat begegnen und ineinander verlieben, beginnt die Geschichte kompliziert zu werden.
Das Drehbuch zu dieser Koproduktion von ORF, ZDF und KirchMedia, die von der Wiener DOR Film hergestellt werden soll, verfasste Markus Mayer.

Sofie und ihre Mörder
In Planung für das ORF-Programmjahr 2002 befindet sich die Krimireihe "Sofie und ihre Mörder": Sofies Leidenschaft sind die kleinen und großen Geheimnisse des Lebens, und da sie gerne überall ihre Nase hineinsteckt, gerät sie ständig in die erstaunlichsten Verwicklungen. Zu Ihrer Passion werden spannende Kriminalfälle, in die sie auf Grund ihrer Neugier hineinschlittert.
"Sofie und ihre Mörder" soll als Koproduktion von ORF und MDR realisiert werden, der Produktionsbeginn ist derzeit noch offen.

Fegefeuer
Der Thriller "Fegefeuer" basiert auf der Lebensgeschichte Jack Unterwegers: Er erzählt aus der Sicht von zwei Frauen - seiner Freundin und einer von Jacks Unschuld überzeugten Juristin - die Geschichte des haftentlassenen Mörders, der in Gesellschaftskreisen als das Paradebeispiel für die gelungene Resozialisierung eines Straftäters geachtet und gefeiert wird. Auf einer dieser Gesellschaften begegnet ihm Betty, seine spätere Freundin. Unterweger macht zunächst großen Eindruck auf sie, weil er sie gegen ungerechtfertigte Angriffe des Gastgebers verteidigt. Sie verliebt sich in ihn und erwartet schon bald ein Kind von ihm. Doch bald tauchen neue Verdachtsmomente gegen Unterweger auf. Er wird mit rätselhaften Prostituiertenmorden in Verbindung gebracht und erneut verhaftet. Nun kehrt sich die öffentliche Meinung gegen ihn. Auch Betty zieht sich von ihm zurück. Nur Agnes, die im Auftrag der Staatsanwaltschaft arbeitet, ist immer stärker von Jack fasziniert und von seiner Schuldlosigkeit überzeugt.
"Fegefeuer" wird voraussichtlich im Frühjahr 2002 als Koproduktion von SAT.1, ORF und KirchMedia von epo-film und Roxy Film hergestellt. Das Drehbuch dazu schreiben Marc Schiffer und Jochen Bitzer, Regie soll Peter Keglevic führen.

Liebe, Lügen, Leidenschaften
Ein topbesetzter Dreiteiler mit Maximilian Schell, Christian Kohlund, Marion Mitterhammer, Barbara Wussow und Dennenesch Zoudé. Die Regie dieser opulenten Hochglanzproduktion rund um einen internationalen Wäschemodenkonzern führt Marco Serafini. Die Bücher zur ORF-Koproduktion schrieb Christiane Sadlo.

3 wilde Biester
Ein flotter und humorgeladener TV-Film mit der Österreicherin Birgit Stauber in einer der drei Hauptrollen. Susann Uplegger und Eva Habermann komplettieren das Trio infernal, ihres Zeichens "3 wilde Biester".

Napoleon
Die aufwendigste europäische TV-Produktion des Jahres 2001 - die opulente Verfilmung des Lebens des Korsen: Im Vierteiler "Napoleon" spielt der österreichische Shooting Star Mavie Hörbiger mit der ersten Garde europäischer und amerikanischer Schauspieler, u. a. Gérard Depardieu, Isabella Rossellini, John Malkovich, Heino Ferch und Marie Bäumer. Regie führte Yves Simoneau.

Olivenbäume
Ein berührender Liebesfilm mit Christiane Hörbiger, Omero Antonutti und Dietrich Mattausch: Christiane Hörbiger ist eine erfolgreiche EU-Beamtin, die kurz vor ihrer Pension den Ministerialdirigenten Gerhart Kogge (Dietrich Mattausch) heiraten will, um mit ihm einen harmonischen und geruhsamen Lebensabend zu verbringen. Da trifft Klara zufällig auf ihren alten Studienfreund Enrico Sabbatini (Omero Antonutti). Regie bei der ORF-Koproduktion führte Christian Görlitz.

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Michael Krause
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