FP-Marchat kritisiert ÖVP- und SPÖ-Personalvertreter: Postamtschließungen würden die "Landflucht" verstärken

St. Pölten (OTS) - Heftige Kritik übte heute der freiheitliche Landesparteisekretär LAbg. Franz Marchat an den VP- und SP-Personalvertretern der Post: "Sie haben der Schließung von 200 Postämtern im Land vorbehaltlos zugestimmt und flüchten sich jetzt in Ausreden!" Für jede Grundversorgung einer Gemeinde sei auch das Postamt als nicht unwesentlicher Kommunikationsstandort höchst notwendig, Schließungen würden einen weiteren Schritt zur Aushungerung des ländlichen Raums bedeuten und verstärkt zur "ungebremsten" Landflucht beitragen.****

Der freiheitliche Parteimanager fordert daher den Weiterbestand der Postämter in den ländlichen Gemeinden und vor allem in strukturmäßig benachteiligten Regionen. "Viele Menschen hier haben nach wie vor keinen Computer und kein Faxgerät, wie sollen sie ohne Postamt Nachrichten versenden oder erhalten!", so Marchat. Es sei doch am Beginn des 21. Jahrhunderts paradox, zig Kilometer fahren zu müssen, nur um einen Brief aufgeben zu können. Sollte jedoch eine Gemeinde so klein sein, daß die Aufrechterhaltung des Postamts wirtschaftlich tatsächlich nicht mehr vertretbar sei, könnten einige Agenden der Post vom Greißler oder Fleischhauer erledigt werden. "Das muß jedoch vertraglich längerfristig garantiert werden!", schloß Marchat.

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