Vorausinformation zum ORF-TV-Programm 2002

Wien (OTS) - A C H T U N G: S P E R R F R I S T für alle Medien (TV, Radio, Internet, Print) - Dienstag, 9. Oktober 2001, 17.00 Uhr!

ORF-Fernsehen 2002: Am Mittwoch, dem 10. Oktober
2001, präsentiert der ORF seinen Werbekunden und Medienvertretern die TV-Programmhöhepunkte für das nächste Jahr. Trotz finanzieller Einschränkungen bietet der ORF seinem Fernsehpublikum ein abwechslungsreiches Programm für die ganze Familie - von Topinformation, Dokumentation und spannenden Sportereignissen über Österreichisches und viel Kultur bis hin zu beliebten Serienstars und internationalen Filmen und Serien aus Hollywoods Traumfabrik.
Hier einige Beispiele: Auf dem Programm des ORF stehen unter anderem die Dokumentationsreihe "Donauklöster" über deutsche und österreichische Klöster, Spitzenfilme wie "Die Mumie", Kultserien aus Amerika wie "Die Sopranos", österreichische Filmproduktionen mit "1809 - Die Freiheit des Adlers" über Andreas Hofer, "Komm, süßer Tod" sowie die aufwendige TV-Produktion "Napoleon". Weiters:
Sportliche Großereignisse wie die Olympischen Spiele in Salt Lake City, kulturelle Highlights mit Übertragungen von den Bregenzer Festspielen, aus Mörbisch sowie von den Salzburger Festspielen 2002 und ein Wiedersehen mit beliebten Serienstars in "MA 2412", "Julia -Eine ungewöhnliche Frau" und "Kommissar Rex".
Das komplette ORF-TV-Programm 2002 wird am Mittwoch, dem 10. Oktober, im Rahmen der Programmpräsentation vorgestellt und am Donnerstag, dem 11. Oktober, veröffentlicht.

Detailinformationen zu den erwähnten Programmhöhepunkten Interessante Dokumentationen im ORF
"Die Erben der Saurier - Im Reich der Urzeit": "Die Erben der Saurier - Im Reich der Urzeit" ist die Fortsetzungsgeschichte des Dreiteilers "Dinosaurier - Im Reich der Giganten", den "Universum" im Herbst 1999 zeigte. In zwei 90-minütigen Teilen erzählt diese Dokumentation mit Hilfe der aktuellsten Animationstechniken, was geschah, nachdem die Dinosaurier ausgestorben waren. Mammuts, Säbelzahntiger und andere Vertreter der längst ausgestorbenen Megafauna werden die Stars des Dreiteilers sein, dessen Geschichte mit dem Auftauchen der Vorläufer des Menschen endet.
"Donauklöster": Die Reihe "Donauklöster", eine Koproduktion des ORF mit dem Bayerischen Rundfunk und der Firma Tellux, ist ein Highlight der TV-Religionsabteilung 2002 und 2003. Die Reihe "Donauklöster" versucht anhand von zehn Beispielen dem Publikum eine Vorstellung davon zu geben, was ein Kloster heute sein kann. Die einzelnen Episoden sind keine Architektur- oder Kunstfilme. Es geht um konkrete Menschen in den Klöstern, die die unterschiedlichsten Aspekte monastischen Lebens repräsentieren. Klöster sind heute u. a. auch Wirtschaftsbetriebe, Tourismusbetriebe, sind Orte, zu denen sich Menschen zurückziehen, die Ruhe und Selbstbesinnung suchen. Klöster sind auch Stätten der Bildung (Schulen), des Bewahrens von Kulturgütern, aber auch Orte des Experimentierens. Die Schauplätze in Bayern: Niederaltaich (Benedikter), Weltenburg (Benediktiner), Untermarchtal (Barmherzige Schwestern), Schweikelberg (Missionsbenediktiner), Beuron (Benediktiner). Die Schauplätze in Österreich: Stift Wilhering (Zisterzienser), Baumgartenberg (Schwestern zum Guten Hirten), Melk (Benediktiner), Klosterneuburg (Augustiner-Chorherrn), Wien (Jesuiten).

Der österreichische Film 2002
"Komm, süßer Tod": Wolfgang Murnbergers Kino-Verfilmung des gleichnamigen Krimiromans von Wolf Haas, der im Rettungsdienst-Milieu angesiedelt ist, wurde für weit mehr als 200.000 Besucher in der Kinosaison 2000/2001 als erfolgreichster österreichischer Kinofilm mit dem Publikumspreis Romy ausgezeichnet. In der Hauptrolle, als Rettungssanitäter und ehemaliger Kriminalbeamter Brenner, der -anfangs eher ungewollt - in die Ermittlungen zweier Mordfälle verstrickt wird, ist der österreichische Starkabarettist Josef Hader zu sehen. In weiteren Rollen agieren Simon Schwarz, Barbara Rudnik, Bernd Michael Lade, Reinhard Nowak, Nina Proll, Michael Schönborn, Reinhard Simonischek, Karl Markovics, Ingrid Burkhardt u. v. a. In einer Gastrolle - als Zivildiener - ist Romanautor Wolf Haas selbst zu sehen.
"Komm, süßer Tod" ist eine Produktion der DOR Film, hergestellt mit Unterstützung von ÖFI und ORF im Rahmen des Film/Fernseh-Abkommens sowie WFF.
"1809 - Die Freiheit des Adlers": Seit 2. Oktober 2001 laufen die Dreharbeiten zu diesem fulminanten Historienepos über den Tiroler Freiheitskämpfer Andreas Hofer, das Xaver Schwarzenberger nach einem Drehbuch von Felix Mitterer filmisch in Szene setzt. Erzählt werden die Ereignisse der Jahre 1808 bis 1810, beginnend am 24. Dezember 1808 mit der militärischen Aushebung der Mitternachtsmette in St. Leonhard im Südtiroler Passeiertal, endend mit der Hinrichtung Andreas Hofers am 20. Februar 1810 in Mantua. Die Titelrolle des Tiroler Freiheitskämpfers, der 1809 unter anderem am Bergisel den Truppen Napoleons die Stirn bot, ist durch einen Tiroler Schauspieler besetzt: Tobias Moretti verkörpert den Nationalhelden. Mit ihm vor der Kamera stehen eine Vielzahl hochkarätiger Darsteller: Franz Xaver Kroetz mimt den fundamentalistischen Feldpater Joachim Haspinger, Morettis Bruder Gregor Bloéb gibt den Hofer-Verräter Franz Raffl, Julia Stemberger spielt Hofers Frau Anna. In weiteren wichtigen Rollen stehen unter anderem Martina Gedeck, Peter Mitterrutzner, Manfred Lukas-Luderer, Guntram Brattia, Heio von Stetten, Günther Maria Halmer und viele andere vor der Kamera, die Regisseur Xaver Schwarzenberger wieder persönlich führt. Gedreht wird bis Ende November 2001 großteils an Originalschauplätzen, gesendet wird der rund 100-minütige Film voraussichtlich am Nationalfeiertag 2002. Die Kopartner bei dieser TV-Großproduktion sind ORF, BR, FFF Bayern, KirchMedia und RAI Bozen, unterstützt von Cine Tirol und der autonomen Provinz Südtirol.
"Napoleon": Die aufwendigste europäische TV-Produktion des Jahres 2001 - die opulente Verfilmung des Lebens des Korsen: Im Vierteiler "Napoleon" spielt der österreichische Shooting-Star Mavie Hörbiger mit der ersten Garde europäischer und amerikanischer Schauspieler, u. a. Gérard Depardieu, Isabella Rossellini, John Malkovich, Heino Ferch und Marie Bäumer. Regie führte Yves Simoneau.

Internationale Filme und Serien
"Die Mumie": Brendan Fraser ist Rick O'Connell, der sich als Indiana Jones des Horrorkinos durch einen ägyptischen Tempel des Todes prügelt. Stephen Sommers legte 1999 als Drehbuchautor und Regisseur in Personalunion eine actiongeladene Neuverfilmung von Karl Freunds Regiedebüt aus dem Jahr 1932 vor, das durch satten Sound (Oscar-nominiert!) und die spektakulären Computeranimationen der Effektzauberer von Industrial Light & Magic sogar Lara Crofts "Tomb Raider" erblassen lassen. Resultat: "Die Mumie" kehrte im vergangenen Sommer in Teil 2 - "The Return of the Mummy" - zurück in die heimischen Kinosäle. Neben Fraser im heißen Ägypten: die hübsche, aber schusselige Ägyptologin Evelyn (Rachel Weisz). Weiters mit John Hannah, Arnold Vosloo, Kevin O'Connor.
"Die Sopranos": Eine realistische, witzige und spannende Serie, die tiefe Einblicke in das Familienleben eines Mafiabosses bietet. Die brillante Kombination aus Drama und Komödie, mit insgesamt acht Emmys und Golden Globes ausgezeichnet, ist eine liebevolle Hommage an den großen amerikanischen Gangsterfilm. James Gandolfini erhielt im vergangenen Jahr einen Emmy und einen Golden Globe als Mafiaboss Anthony "Tony" Soprano. Und Mastermind David Chase - er schrieb das Drehbuch und führte Regie - nahm einen Emmy als bester Autor entgegen.

Topinformation und spannende Sportübertragungen
"Wahlen im Jahr 2002": Schwerpunkte in der Berichterstattung werden im Jahr 2002 unter anderem die anstehenden Wahlen in Europa sein. Die Bundestagswahl in Deutschland und die Präsidentschaftswahl in Frankreich ebenso wie die Wahlen in Ungarn, der Slowakei und der Tschechischen Republik werden von der ORF-Information mit ausführlichen Analysen und Wahlberichterstattung begleitet. "Olympische Spiele Salt Lake City 2002": Vom 8. bis 24. Februar 2002 finden in Salt Lake City die 19. Olympischen Winterspiele statt. ORF SPORT liefert vom wintersportlichen Topevent des Jahres 2002 im "Olympiakanal" ORF 1 täglich umfassende Live-Berichterstattung mit hohem technischen Aufwand. Die ORF-Kamerateams werden in bewährter Manier für eine auf die Interessen der österreichischen Bevölkerung zugeschnittene Berichterstattung sorgen.

Kultur 2002
"Neujahrskonzert der Wiener Philharmoniker 2002": Mit einem kulturellen Höhepunkt startet der ORF traditionsgemäß in jedes neue Jahr. Das "Neujahrskonzert der Wiener Philharmoniker" am 1. Jänner 2002 ist die musikalische Grußbotschaft Österreichs an die ganze Welt und steht diesmal ganz im Zeichen der neuen Währung, dem Euro. Der ORF überträgt live aus dem Goldenen Saal des Musikvereins, wenn die Wiener Philharmoniker mit Seiji Ozawa am Pult Melodien der Strauß-Dynastie spielen. Vladimir Malakhov tritt dabei nicht nur als Solist auf, sondern zeichnet auch für die Choreografie der Balletteinlage - im Wiener Parlament - mit dem Ballett der Wiener Staatsoper verantwortlich. Als besonderen Höhepunkt bietet der ORF diesmal zwei Darbietungen der Spanischen Hofreitschule.
Im Neujahrskonzert 2002 greift der ORF in einem Programmpunkt ein Thema auf, das nicht nur Österreich und Europa, sondern den gesamten internationalen Finanzmarkt betrifft: die Einführung einer neuen Währung, des Euro. Die Europäische Zentralbank und die Oesterreichische Nationalbank haben dafür mit dem ORF zusammengearbeitet und die besondere Darstellung dieses Ereignisses als Sponsor unterstützt. Die neuen Banknoten und Münzen werden den Regisseur des Neujahrskonzerts, Brian Large, zu einem "Tanz der Maschinen" inspirieren. Zur Musik von "Perpetuum mobile" von Johann Strauß zeigt er die bestgesicherten und wahrscheinlich am seltensten einzusehenden Orte Österreichs: die Banknoten-Druckerei der Oesterreichischen Nationalbank und die Münze Austria. Hier wird seit Monaten das neue Geld produziert. Der traditionelle Film des ORF -alljährlich zu sehen während der ORF-Live-Übertragung in der Pause des "Neujahrskonzerts der Wiener Philharmoniker" - beschäftigt sich diesmal inhaltlich in erster Linie mit Wasser, dem natürlichen Schatz, um den Österreich viele Länder dieser Erde beneiden. Die in dem Pausenfilm vorkommenden Themen und Landschaften stehen mit dem kühlen Nass in enger Beziehung. Immer wiederkehrendes, zentrales Filmthema sind jene Quartette von Joseph Haydn, die der Komponist in Österreich vor und nach seinen beiden London-Reisen geschrieben hat. Gespielt werden die Musikstücke vom renommierten Hagen-Quartett. Auch 2002 wird der traditionelle musikalische Neujahrsgruß wieder in mehr als 40 Ländern auf vier Kontinenten zu sehen und zu hören sein. Mit der Live-Übertragung des Neujahrskonzerts erreicht der ORF Rekordreichweiten - bis zu 65 Millionen Menschen sehen weltweit zu. "Frühling in Wien": Aus dem blumengeschmückten Goldenen Wiener Musikvereinssaal überträgt der ORF zu Ostern das traditionelle Frühjahrskonzert der Wiener Symphoniker mit Dirigent Vladimir Fedosejev.
"Bregenzer Festspiele 2002": 2002 steht Giacomo Puccinis ergreifende Oper "La Bohème" auf dem Spielplan der Bregenzer Festspiele. Der ORF plant, dieses Open-Air-Bühnenereignis von der weltgrößten Seebühne, die über moderne, hochtechnische Vorrichtungen verfügt, zu übertragen. Unter der musikalischen Leitung von Ulf Schirmer spielen die Wiener Symphoniker. Es singen u. a. Mary Plazas, Martina Serafin, Alfredo Portilla und Ludovic Tézier. Regie führen Richard Jones und Antony McDonald. Mehr als 200.000 Gäste aus aller Welt lassen sich jeden Sommer in Bregenz in die Welt der Oper entführen.
"Salzburger Festspiele 2002": Der ORF überträgt nicht nur live die feierliche Eröffnung der Salzburger Festspiele, sondern berichtet auch umfassend in seinen aktuellen Kultursendungen und -magazinen über die kulturellen Höhepunkte des Sommerfestivals. "Turandot" von Giacomo Puccini - das Finale wurde von Luciano Berio neu komponiert -mit den Wiener Philharmonikern unter der musikalischen Leitung von Valery Gergiev steht ebenfalls 2002 auf dem Kulturprogramm des ORF. Regie führt David Pountney. Die ORF-Live-Übertragung des Konzerts der Wiener Philharmoniker bei den Salzburger Festspielen hat Tradition. 2002 dirigiert Nikolaus Harnoncourt. Auf dem Programm steht Anton Bruckners 9. Symphonie.
"Seefestspiele Mörbisch 2002": Intendant Harald Serafin gelang es, Mörbisch für Hunderttausende österreichische und ausländische Besucher zu einem jährlichen Höhepunkt des Kultursommers zu machen. Der ORF überträgt 2002 "Die Csárdásfürstin" von Emmerich Kálmán. Helmuth Lohner inszeniert im sommerlichen Flair der Seebühne Mörbisch. Die musikalische Leitung liegt in den bewährten Händen von Rudolf Bibl. Das Bühnenbild und die Kostüme besorgt wie in den vergangenen Jahren Rolf Langenfass.

Österreichische Serien 2002
"MA 2412": Im Frühjahr 2002 sendet der ORF acht neue Folgen der beliebten ORF-Serie "MA 2412". Als Beamte des Dekorationsreferats, zuständig für den weihnachtlichen Schmuck der Stadt, residieren Alfred Dorfer und Roland Düringer auch in Staffel Nummer vier in ihrem fast vergessenen Amtshaus. Unter der Regie von Harald Sicheritz führen sie als Referenten Breitfuß und Weber erneut die Gag-garnierte Kunst des TV-Beamtentums vor: Der unwiderstehliche Mix von bürokratischer Überbelastung bei gleichzeitiger Unterbeschäftigung garantiert exzellente Sitcom-Unterhaltung made in Austria, denn Düringer/Dorfer bestechen durch die tollsten Kapriolen kollegialer Ränke und Eifersüchteleien. Monica Weinzettl assistiert wieder als einfältige Sekretärin Knackal, und Karl-Ferdinand Kratzl ist als "echter" Weihnachtsmann wieder mit von der Partie. "MA 2412" ist eine Produktion des ORF, hergestellt von MR TV-Film.
"Julia - Eine ungewöhnliche Frau": 13 neue Episoden aus dem Leben von Bezirksrichterin Dr. Julia Laubach alias Christiane Hörbiger: Die vierte Staffel der TV-Erfolgsserie "Julia - Eine ungewöhnliche Frau" mit Christiane Hörbiger, Peter Bongartz, Franz Buchrieser sowie den anderen beliebten Schauspielern der Serie rund um die beliebte Bezirksrichterin, die zum Ende der dritten Staffel zur Bürgermeisterin von Retz gewählt wurde. "Julia - Eine ungewöhnliche Frau" ist eine Koproduktion von ORF und ARD, hergestellt von DOR Film mit Unterstützung der Niederösterreichischen Landesregierung. "Kommissar Rex": Seit August 2001 drehen Alexander Pschill (als Marc Hoffmann) und Elke Winkens (als Niki Herzog), die beiden neuen Ermittler an der Seite von "Kommissar Rex", in Wien und Umgebung an neuen spannenden Fällen des ORF-Serienexportartikels Nummer eins. 2002 präsentiert der ORF erstmals die von Fans bereits heiß ersehnten Episoden, in der Rex, Marc und Niki erstmals gemeinsam am Bildschirm ermitteln. "Kommissar Rex" ist Koproduktion von SAT.1/KirchMedia und ORF, hergestellt von mungo-film.

A C H T U N G: S P E R R F R I S T für alle Medien (TV, Radio, Internet, Print) - Dienstag, 9. Oktober 2001, 17.00 Uhr!

Rückfragen & Kontakt:

Alexandra Gutmann
(01) 87878 - DW 14279
http://programm.orf.at
http://kundendienst.orf.atORF-Pressestelle

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | GOK/GOK