Gewerkschaftlicher Linksblock Post/ Telekom gegen Postämter Schließung!

Wien ( OTS ) - In ganz Österreich, von der Politik bis hin zu den Medien, ist die Schließungswelle von Postämtern Hauptthema Nummer eins.
So beschäftigte sich der Niederösterreichische Landtag in seiner ersten Sitzung im Herbst mit diesen für die Bevölkerung erheblichen Verschlechterungen im öffentlichen Dienstleistungsangebot. Während Regierung und Postmanagement von einem Sparkurs zugunsten des Steuerzahler sprechen, sieht der GLB-Post in diesem Vorgehen einen weiteren Schritt des Ausverkaufs von öffentlichem Eigentum zugunsten privater Anbieter. Mehr noch, meint der Vorsitzende des GLB-POST, Robert Hobek, handelt es sich hier um Diebstahl staatlichen Eigentums durch die schwarz-blaue Koalition.
Jetzt wäre geeinter Widerstand, vor allem der Arbeitenden, die den größten Teil an steuerlichen Lasten tragen und daher ein Recht auf staatliche Leistungen haben, und den Postbediensteten, die von Personalabbau und Arbeitsplatzverlust betroffen sind.
Im Zusammenhang mit der im Moment stattfindenden Urabstimmung des ÖGB, wo es im Punkt 6 die Forderung gibt, den weiteren Ausverkauf öffentlichen Eigentums zu stoppen, um die Grundversorgung zu sichern, wäre der ÖGB schon jetzt gefordert, diesem skandalösen Treiben ein jähes Ende zu setzen. Der GLB in der Postgewerkschaft weist in aller Schärfe diese Verscherbelungspolitik zurück und fordert eine Volksabstimmung über das Schicksal des öffentlichen Eigentums.

Kritik übt der Vorsitzende des GLB-Post am Vorsitzendenstellvertreter der Postgewerkschaft M. Wiedner, der in einer Stellungnahme in der Presse kaum mehr Chancen sieht, die Schließungen abzuwehren. Der GLB-Post sieht in der resignierenden Haltung Wiedners neuerliches Versagen der Gewerkschaftsführung, denn während der FCG-Vorsitzende auf Gottes Segen für die tausenden vom Arbeitsplatzverlust betroffenen Postler setzt, wären Kampfmaßnahmen gegen Regierung und Postmanagement ein erfolgversprechenderer Schritt, meint der GLB-Postvorsitzende Robert Hobek.

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