Fachärztliche Grundversorgung ab 2002 gesichert

Strukturen werden derzeit geschaffen

Bregenz (VLK) - Die Strukturen für eine eigenständige Jugendpsychiatrie am Landeskrankenhaus Rankweil werden
derzeit Hand in Hand mit der Ausbildung von geeignetem
Personal geschaffen. Landesrat Hans-Peter Bischof: "Die
momentane Lücke in der stationären jugendpsychiatrischen Versorgung ist nicht auf die mangelnde Struktur
zurückzuführen, sondern darauf, dass trotz großer Bemühungen kein kompetentes fachärztliches Personal gefunden werden
kann." ****

Da die Jugendpsychiatrie ein noch junges Ergänzungsgebiet
der Allgemeinpsychiatrie ist, gibt es auch nur sehr wenige Fachärzte mit dieser speziellen Ausbildung. Trotz mehrmaliger Ausschreibung im gesamten deutschsprachigen Raum konnte keine kompetente Besetzung der vorhandenen Facharztstelle am Landeskrankenhaus Rankweil gefunden werden. Leider ist dieser
Mangel an Jugendpsychiatrie-Fachärztinnen und -ärzten in ganz Europa festzustellen.

Landesrat Bischof hat deshalb bereits im Frühjahr
veranlasst, dass so rasch als möglich vom LKH Rankweil selbst
für ausgebildete Fachkräfte gesorgt wird und eigene Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter entsprechende
Ausbildungsstellen an der Universitätsklinik Innsbruck
antreten. "Ab dem Jahr 2002 ist eine fachärztliche
Grundversorgung gesichert, ab dem Jahr 2003 kann der Versorgungsauftrag voll erfüllt werden", so Landesrat
Bischof. Gleichzeitig werden auch die räumlichen
Voraussetzungen für die neue Abteilung geschaffen.
(gw,nvl)

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