FORMAT: Kurt Krenn fordert schärfere Beobachtung des Islams in Österreich

"Islam ist kein religiöses, sondern ein politisches Problem"

Wien (OTS) - In einem Interview mit der am Montag erscheinenden Ausgabe des Nachrichtenmagazins FORMAT findet der St. Pöltner Bischof Kurt Krenn scharfe Wort für den Islam und fordert eine strengere Überwachung österreichischer Moscheen: Man müssen "den gedanklichen und begrifflichen Strukturen im Koran mehr Aufmerksamkeit zuwenden. Es ist nicht gut, wenn wir sagen: Das sind ein paar Fanatiker und der Koran ist generell unbedenklich. Das muß zuerst einmal bewiesen werden."

Die Überwachung des Islams sei in erster Linie eine politische Aufgabe, so Krenn. "Man kann nicht sagen, nur, weil das eine andere Religion ist, dürfen wir sie nicht beobachten. Der Staat hat dazu die Pflicht. Der Islam ist ein politisches Problem."

Der Islam sei geprägt von "einem gewissen Fanatismus und Nationalismus" und "widerspricht den Menschenrechten" Man dürfe eine "echte Auseinandersetzung nicht scheuen."

Denn genau dieser Auseinandersetzung habe sich die katholische Kirche bislang entzogen. Krenn: "Wenn man über den Islam redet, meint man immer, das wäre eine ökumenische Frage. Aber das ist es nicht. Der Islam ist eine politische Religion und damit auch eine politische Frage - und der hat sich bei uns niemand recht gestellt." Die Auseinandersetzung mit dem Islam brauche das Christentum nicht zu scheuen, denn, so Krenn: "Vor allem müssen wir sagen - und das sage ich sehr überzeugt - daß wir Christen das bessere Maß der Humanität haben."

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