Bartenstein: Wachstumsrücknahme durch WIFO und IHS war zu erwarten

Chancen auf Belebung 2002 intakt

Wien (BMWA/OTS) - Die Wachstumsrücknahme auf 1,3 / 1,4% für 2002 komme auf Grund der Weltwirtschaftsdaten vor und nach dem 11. September keineswegs unerwartet, sagte Wirtschafts- und Arbeitsminister Dr. Martin Bartenstein. ****

Bei aller gegebenen Unsicherheit seien die Chancen auf eine Belebung der Wirtschaft 2002 intakt. Die strukturpolitischen Maßnahmen der Regierung mit den Schwerpunkten Infrastruktur, Exportoffensive, Forschung und Entwicklung und Bildung seien im Licht dieser Entwicklung richtig und würden konsequent fortgesetzt. Die Wachstumsdifferenz zu Deutschland in einer Größenordnung von 0,5% zeigt ebenfalls, dass die Standort- und Strukturpolitik in diesem Land richtig sei. Die sich seit Mai 2001 abzeichnende Trendwende am Arbeitsmarkt sei als Folge der Wachstumsabschwächung bestätigt. Hier sei es wesentlich, die aktive Arbeitsmarktpolitik mit Fokussierung auf die Zielgruppen Frauen, ältere Arbeitnehmer, Junge und Langzeitarbeitslose fortzuführen. Weiter steigende Frauenbeschäftigung, deutlicher Rückgang bei Langzeitarbeitslose und Österreichs gute Position in der EU in Sachen Jugendarbeitslosigkeit bestätigen den eingeschlagenen Weg.

Es gebe jedenfalls keinen Anlass auf die Rezepte der 70er Jahre im Sinne eines Defizitspendings zurückzufallen.

Gleichzeitig bestätigten die Prognosedaten, dass die von manchen betriebene Ausrufung einer Rezession für Österreich keine Berechtigung habe, sagte Bartenstein.

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