Hans-Peter Martin zu Riess-Passer: "Infame Unterstellung"

Habe nicht Terror gerechtfertigt, aber gesellschaftliche Ursachen aufgezeigt

Wien (SK) Zu den Presseberichten über Aussagen der Vizekanzlerin Susanne Riess-Passer bei der gestrigen Debatte im Nationalrat, wonach sie Hans-Peter Martin vorwarf, "den Terror mit Hinweis auf die Außen-und Wirtschaftspolitik der USA zu rechtfertigen" (Tiroler Tageszeitung), stellt der parteifreie EU-Abgeordnete in der SPE-Fraktion und Autor Hans-Peter Martin fest. ****

"Es ist eine infame Unterstellung, ich würde irgendeine Art von Terror rechtfertigen. Das Gegenteil ist der Fall. Es geht jetzt auch gerade darum, gesellschaftliche, politische und wirtschaftliche Ursachen des Terrors aufzuzeigen. Genau dies versuche ich und komme dabei zu sehr ähnlichen Schlüssen wie viele andere auch - vom Leitartikler im Kurier über William Pfaff von der "International Herald Tribune" bis zu unzähligen international renommierten Autoren.

So schrieb ich in meinem von Riess-Passer angegriffenen Kommentar im Standard vom 17. September 2001 von "ABSCHEULICHEM TERROR", weise aber auch auf das offensichtliche Versagen der US-Politik und die Armutsproblematik hin. Auch Lösungsmöglichkeiten, die gerade für Europa zur Chance werden können, werden angeführt.

Somit richtet sich der Angriff von Riess-Passer selbst, er ist nicht mehr als ein weiterer Teil der FPÖ-Diffamierungen gegen nachdenkliche Menschen." (Schluss) se/mm

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