• 19.09.2001, 11:46:11
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VP-Salcher: SP zieht im Fall Anton Zahnt im letzten Moment die Notbremse=

Wien (ÖVP-Klub) In eine weitere Blamage schlitterte heute die Wiener
SP. Wie ÖVP-Gemeinderat Andreas SALCHER in der Tageszeitung "Kurier"
aufdeckte, war eine hohe Förderung der Stadt Wien an einen Verein
geplant, in dem der - wegen krimineller Neigungen - rechtskräftig
verurteilte Ex-Stadthallen-Chef Anton Zahnt als Kassier aufscheint.
"Nun hat Wiener SPÖ offenbar versucht die Notbremse zu ziehen und
dafür zu sorgen, dass Zahnt nicht mehr führendes Mitglied dieses
Vereins ist", berichtet SALCHER.***

Konkret handelt es sich um den Verein "Wiener Filmarchiv der
Arbeiterbewegung", dem in der Sitzung des Wiener Gemeinderates am
Freitag eine Subvention von einer Million Schilling gewährt werden
soll. "Es wirft ein bezeichnendes Licht auf die Politik der Wiener
SPÖ, die nicht davor zurückscheut einen Verein zu fördern, in dem,
wegen Betrugs Verurteilte, führende Funktionen haben", so SALCHER.
Besonders kurios sei, dass Zahnt in diesem Verein ausgerechnet die
Funktion des Kassiers bekleiden hätte sollen. "Nur der Aufmerksamkeit
der Wiener ÖVP ist es zu verdanken, dass die Wiener SP nun doch noch
rechtzeitig die Notbremse ziehen will und Zahnt keine führende
Position in diesem Verein haben soll."

Österreichisches Filmarchiv stärker fördern

Die Wiener VP wird am Freitag dennoch gegen diese Subvention stimmen,
da nicht nachvollziehbar ist, warum es dieses Vereins überhaupt
bedarf. "Die Aufgaben und Ziele, die dieser Verein verfolgt, werden
vollständig und lückenlos vom Österreichischen Filmarchiv
wahrgenommen", so der VP-Kultursprecher. "Es gibt also keine
Notwendigkeit hier Parallelstrukturen zu schaffen und beide zu
fördern." Man solle lieber die Budgetmittel für das österreichische
Filmarchiv erhöhen (derzeit 1,2 Mio. pro Jahr), das zwar ebenfalls
von der Stadt, aber nicht in ausreichendem Ausmaß subventioniert
wird. "Das österreichische Filmarchiv leistet hier hervorragende
Arbeit, die voll und ganz unterstützenswert ist", betonte der
VP-Politiker.

Nach der peinlichen Blamage im Streit zwischen Pittermann und Rieder
sei dieser Vorfall ein weiterer Beleg für das grandiose Scheitern der
Wiener SP-Stadtregierung, meinte SALCHER abschließend.

Rückfragehinweis: ÖVP-Klub der Bundeshauptstadt Wien

Daniel KOSAK (Pressesprecher)
Tel.: (01) 4000 / 81 915
Fax: (01) 4000 / 99 819 15
E-mail: [email protected]
http://www.oevp-wien.at

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