Ungarns schönste Städte: Györ

Wien (OTS) - Die nordwestungarische Stadt Györ ist eine der schönsten des Landes und ein Juwel des Barock. Györ besitz nach Budapest und Sopron die meisten historischen Baudenkmäler, der Großteil stammt aus dem 18. und 19. Jahrhundert.

Der Dom der Bistumsstadt Györ wurde in seiner heutigen Form Mitte des 17. Jahrhunderts vom italienischen Meister Giovanni Battista Rava auf den Überresten einer romanischen Basilika errichtet. Die einfache klassizistische Fassade mit dem gedrungenen Turm zeigt ein schönes Bronzeportal, das allerdings erst 1938 hinzugefügt wurde, die Fresken im Inneren stammen von Anton Maulbertsch und wurden in den Jahren 1772-1781 gefertigt.

Der Becsi Kapu ter, der von der Karmeliterkirche beherrscht wird, ist einer der schönsten Barockplätze Ungarns. Er liegt direkt am Fluß Raab und eines der schönsten Gebäude des in sich geschlossenen Ensembles ist das Altabak-Haus, mit zwei geschlossenen Eck-Erkern, die für die barocke Architektur von Györ typisch sind.

Der Hauptplatz der Stadt ist der Szechenyi ter mit einer Mariensäule aus dem späten 17. Jh. Die Benediktinerkirche stammt aus dem frühen 18. Jh. Unweit davon in der Rakoczi-Straße steht das Ungarische Spital, einst von Bischof György Szechenyi im 17. Jh. errichtet. Das einstöckige Gebäude mit seinen Nischenfiguren zählt zu den schönsten Beispielen ungarischer Renaissance, insbesondere die beiden arkadengeschmückten Innenhöfe mit toskanischen Pfeilern.

Györ ist aber auch eine moderne Einkaufsstadt mit schönen Geschäften in der Fußgängerzone der Innenstadt und den angrenzenden Straßen, aber auch mit einem reichen Kulturleben, das internationale Veranstaltungen ebenso einbezieht wie die barocke Vergangenheit der Stadt.

Ein schöner Ausflug ist die etwa eine halbe Autostunde südlich von Györ liegende Benediktiner-Abtei Pannonhalma. Sie wurde im Jahre 1000 nach Christi gegründet und beherbergt die ältesten Schriftstücke Ungarns und eine der größten Bibliotheken der Welt. Die heute barocke Abteikirche ist weithin sichtbar und weist in ihrem Inneren noch einige Elemente der ursprünglichen Substanz auf, wie etwa phantastische Kreuzgewölbe.

Informationen: Tourinform Györ
H-9021 Györ, arpad u. 32
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