Swoboda zu Stenzel: Furchtbare Anschläge nicht für Debatte über österreichische Sicherheitspolitik missbrauchen

Wien (SK) "Die furchtbaren Anschläge auf New York und Washington für eine Debatte über Neutralität, Nato oder Abfangjäger zu missbrauchen - wie dies Frau Stenzel heute gemacht hat - ist besonders grotesk, da es sich hier nicht um eine Auseinandersetzung zwischen Staaten handeln dürfte. Dieser Form der Bedrohung ist nicht mit den traditionellen Instrumenten zwischenstaatlicher Politik zu begegnen", erklärte der Leiter der SPÖ-Delegation im Europäischen Parlament, Hannes Swoboda, Freitag gegenüber dem Pressedienst der SPÖ. "Bei voller Sympathie für die USA und ihrer Bevölkerung bedeutet dies nicht, dass man sich nun den USA und den von ihnen angepeilten Gegenschlägen kritik- und bedingungslos unterwerfen muss", betonte Swoboda. ****

Es gehe hier um die "Erhaltung des Weltfriedens", so Swoboda. Daher müsse es "eine gezielte und gut überlegte Antwort auf den Terrorismus" geben, ohne die "Bekämpfung der Ursachen und des Nährbodens des Terrorismus" aus den Augen zu verlieren, betonte der Leiter der SPÖ-Delegation.

"Europa muss darauf drängen, dass die Reaktionen der USA auf die Anschläge in New York und Washington gezielt ausfallen. Eine den Weltfrieden gefährdende Eskalation ist unbedingt zu vermeiden", schloss Swoboda. (Schluss) se/mm

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