27 Todesopfer im Strassenverkehr während der vergangenen Woche, davon 12 zum Wochenende

Wien (OTS) - Das Bundesministerium für Inneres gibt für die 36. Woche d. J., vom 3. September 2001 bis 9. September 2001 auf Grund der Berichte der Bundesgendarmerie und Bundespolizei über das vorläufige Unfallgeschehen mit tödlichem Ausgang auf dem österreichischen Bundesgebiet - im Vergleich zu den endgültigen Ergebnissen des Vorjahres - folgendes bekannt:

36. Woche 3. 9. - 9. 9.2001 Zahl der tödlichen Unfälle Zahl
der Verkehrstoten Anmerkung
2001 23 27
im Vergleich 2000 15 15
Wochenende 7. 9. - 9. 9.2001 Zahl der tödlichen Unfälle Zahl der Verkehrstoten Anmerkung
2001 9 12
Ende Sommerferien K,O,S,St,T,V
im Vergleich 2000 7 7 Ende Sommerferien K,O,S,St,T,V

Bei den tödlichen Verkehrsunfällen in der vergangenen Woche verloren 15 PKW-Insassen (davon 10 Lenker), 2 Motorrad-Lenker, 1 Moped-Lenker, 1 Traktor-Lenker, 3 Radfahrer und 5 Fußgänger ihr Leben. Als vermutliche Hauptunfallsursachen dieser tödlichen Verkehrsunfälle mussten nichtangepasste Geschwindigkeit (14), Unachtsamkeit (3), Vorrangverletzung (2), Übermüdung (1), Fahrfehler (1) und Überholen (1) festgestellt werden. Bei 1 Verkehrsunfall konnte die Ursache bisher nicht ermittelt werden. 5 Fußgänger und 2 Radfahrer kamen durch Fremdverschulden ums Leben. 10 der 23 Verkehrsunfälle waren sogenannte Alleinunfälle. 1 Fahrzeuglenker hatte keine Lenkberechtigung. 4 tödlich verletzte Fahrzeuginsassen waren nicht angegurtet

Unfallort der tödlichen Verkehrsunfälle
Autobahn/Schnellstrasse -
Bundesstrasse 10
Landesstrasse 7
Sonstige Strasse 6

Verkehrstote nach Bundesländern
Woche davon am Wochenende
Burgenland 2 2
Kärnten 1 1
Niederösterreich 8 3
Oberösterreich 8 4
Salzburg 1 1
Steiermark 4 1
Tirol 2 -
Vorarlberg - -
Wien 1 -
Österreich 27 12

Vom 1. Jänner bis zum 9. September dieses Jahres gab es damit auf dem österreichischen Straßennetz vorläufig 647 Verkehrstote (30-Tages-Fristabgrenzung berücksichtigt bis Ende Juli), im Vergleichszeitraum des Vorjahres verunglückten nach endgültigen Zahlen 684 Menschen tödlich.

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