- 08.09.2001, 12:33:03
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Brauner: "Unterschiede zwischen Wien und Bund deutlichst" - 3
"Gelebte und aktive Frauen- und Integrationspolitik in Wien"
Wien (SPW) Dass die Unterschiede der Frauenpolitik des Bundes
und jener in Wien unterschiedlicher nicht sein können, hob die
Frauenvorsitzende der Wiener SPÖ Frauen Renate Brauner in ihrem
Bericht zur Jahreskonferenz der Wiener SPÖ Frauen deutlich hervor.
"Während der Bund unqualifizierte Sparmaßnahmen setzt und wichtigen
Fraueninitiativen die Förderungen streicht, willkürlich
Interessensvertretungen zu zerschlagen plant, die
Kindergartenmilliarde gestrichen und ein eigenes Männerressort
eingerichtet hat, darüber hinaus rigorosen Bildungs- und Sozialabbau
betreibt, beweist Wien einmal mehr, dass sie die Stadt der Frauen ist
und Fraueninteressen an vorderster Stelle stehen", erklärte Brauner.
Auch im Bereich der Integrationspolitik beweise Wien das menschliche,
diametrale Gegenmodell zum Bund.****
Zwar könne die Stadt Wien nicht alles ausgleichen, was die
Bundesregierung mit ihrer unsozialen Politik anrichte, doch werde in
Wien der eingeschlagene Weg der erfolgreichen Frauenpolitik auch in
Zukunft weiter konsequent fortgesetzt, so Brauner. "Mit dem Wiener
Frauenbüro, regelmäßigen Eröffnungen weiterer Kinderbetreuungsplätze
- darunter auch geschlechtssensible Einrichtungen -, einer breiten
Palette an Maßnahmen zur qualifizierten Aus- und Weiterbildung,
verschiedensten Initiativen um Frauen sichtbar zu machen und zu
stärken, seien nur einige der Projekte und Arbeiten genannt, die die
Stadt Wien für, aber auch mit Frauen gemeinsam macht", unterstrich
Brauner.
Heftige Kritik übte Brauner einmal mehr an der Integrationspolitik
der blauschwarzen Bundesregierung, die für die Frauenvorsitzende
vielmehr als "Ausgrenzungs- denn Integrationspolitik" zu definieren
sei. "Der Bundesregierung gehe es nicht um ein friedliches und
tolerantes Miteinander Aller sondern um Sanktionen und weitere
Barrieren, schlichtweg um Ausgrenzung Einzelner", stellte Brauner
fest.
"In Wien wird Integrationspolitik gelebt und aktiv gestaltet",
unterstrich Brauner und verwies dabei auf die seitens der Stadt Wien
gesetzte Initiative der verstärkten Sprachkurse. Integration bedeute
in Wien verstärkte Sprachoffensive und dadurch Chancen für Alle. Dass
65 Prozent der TeilnehmerInnen weiblich und mit großem Erfolg und
Engagement bei der Sache seien, zeige für Brauner wie wichtig und
willkommen qualifizierte und kompetente Maßnahmen sind. "Es ist von
enormer Bedeutung, dass man sich vor allem derer annimmt, die die
Unterstützung am nötigsten haben und sie nicht ausgrenzt. Gerade
MigrantInnen leisten einen wertvollen Beitrag zur Gesellschaft und
sind unverzichtbar von uns alle. Die Stadt Wien hat dies erkannt und
wird hier auch in Zukunft weiter unterstützend tätig sein". "Wien ist
eine weltoffene, moderne, soziale und demokratische Metropole - offen
und da für Alle"
Auch im Bereich der Frauengesundheit setze die Stadt Wien eine
Vielzahl verschiedenster Akzente, denn die Wiener Stadtpolitik trage
um die Gesundheit der Wienerinnen eine große Verantwortung, lobte
Brauner. "Wien macht gesund", ist Brauner überzeugt und verwies dabei
auf die breite Palette des medizinischen Angebotes für Frauen. Von
einer eigenen Gesundheitsbeauftragen, eigenen Gesundheitszentren für
Frauen und vielen Präventions- wie Behandlungsmaßnahmen, zeige die
Stadt Wien auch hier, dass sie an den Bedürfnissen der Frauen nicht
spare sondern explizit und ausdrücklich auf sie eingehe, so Brauner
abschließend. (Forts.)ng
Rückfragehinweis: Pressedienst der SPÖ-Wien
Tel.: (01) 53 427-235
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