- 07.09.2001, 09:00:01
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Strache: Neuer Hochhauskurs von SP-Schicker verdient Respekt!=
Beim Projekt Wien-Mitte hat der Druck der FPÖ mittels Bürgerinitiativen, Unterschriftenaktionen und Klagen gefruchtet.
Wien, 07-09-2001 (fpd) - Laut SP-Stadtrat DI Rudolf Schicker soll das
nunmehrig "neue Hochhaus-Konzept" für Wien ein Ende des bisher
"wildwachsenden Hochhausbooms in Stadtzentrumsnähe" bedeuten und
"Breite statt Höhe" die zukünftige Bauentwicklung im innerstädtischen
Bereich darstellen, gratuliert der Stv. Klubobmann der FPÖ-Wien,
Gemeinderat Heinz-Christian Strache für diesen öffentlichen und
richtigen Kurswechsel der SPÖ-Wien in dieser Frage.
Mit diesem neuen Wiener Hochhaus-Konzept, welches inhaltlich zwar
noch nicht vorliegt und daher noch überprüft werden muss, ist
Stadtrat Schicker jedoch einer jahrelang vehement vorgetragenen
Forderung der FPÖ-Wien nachgekommen, welche ein Hochhausverbot
(Vorbild Paris) bzw. eine rigorose Hochhausbaubeschränkung im Bereich
der Wiener Innenstadt fordert, so Strache.
Auch die aktuellen inhaltlich harten Auseinandersetzungen im
Zusammenhang mit dem geplanten Hochhausprojekt Wien-Mitte haben
gezeigt, dass die FPÖ in dieser Frage als Anwalt von engagierten
Bürgerinitiativen und zahlreichen Anrainern mit ihrem
politisch-oppositionellen Druck einen Meinungsumschwung auch bei den
verantwortlichen Bezirks- und Stadtpolitikern herbeiführen kann,
stellt Strache zufrieden fest. Es ist daher auch als erster Schritt
zu begrüßen, dass sich Stadtrat Schicker von seiner bisher positiv
einzementierten Haltung zum geplanten Monsterprojekt Wien-Mitte zu
lösen beginnt und den Betreibern ein Ultimatum gestellt hat, hält
Strache fest.
Auch wenn nach Aussage Schickers das derzeitige Projekt durch die
Widmung des Grundstückes "nicht mittels Notbremse" gestoppt werden
kann, bestehe noch immer die Möglichkeit den Vertrag für die Bebauung
mit den Bauträgern zu lösen. Eine nachträgliche Umwidmung des
Bahnhofgeländes sollte daher kein Problem darstellen.
Die von der FPÖ initiierten und eingebrachten Klagen bei
Verfassungsgerichtshof gegen die widerrechtliche Vorgangsweise beim
geplanten Betonmonster Wien-Mitte hat daher sicher auch zu einem
realpolitischen Meinungsumschwung innerhalb der verantwortlichen
Stadtpolitiker geführt und kann Neuverhandlungen möglich machen. Mit
diesen ersten sich abzeichnenden SP-Meinungsveränderungen in der
aktuellen Wiener Hochhausdiskussion hat sich die FPÖ-Wien als
stärkste Oppositionspartei maßgeblich durchgesetzt, stellt Strache
abschließend freudig fest. (Schluss)
Rückfragehinweis: Klub der Freiheitlichen
Pressestelle
Tel.: (01) 4000 / 81 743
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