Echerer zu Transit: EP kann Erosion ökologischer Standards stoppen

Keine Streichung der Obergrenze

OTS (Wien) - "Bei der Abstimmung über die Zukunft der Ökopunkte hat es das Europäische Parlament in der Hand, dem schleichenden Abbau ökologischer Schutzmassnahmen Einhalt zu gebieten," erklärte die Grüne Abgeordnete zum EP, Mercedes Echerer. Geht es nach dem Willen der Kommission, dann soll die Obergrenze für Transitfahrten fallen. "Das Parlament hat die Wahl: Verteidigt es das Interesse der Frächter oder jenes der BürgerInnen in den Transitregionen", so Echerer. Für die Grünen gehe diese Entscheidung in ihrer Bedeutung des EP über Österreich hinaus. "Es geht um die Grundsatzentscheidung, was wichtiger ist: Freier Warenverkehr und Wettbewerb oder menschen- und umweltgerechte Verkehrskonzepte", betont Echerer.

Echerer fordert, den Transitvertrag bis zum Auslaufen des Vertrages unangetastet zu lassen: "Wenn jetzt die Obergrenze gestrichen wird, gibt es kein anderes Instrument zur Reduzierung der Schadstoffe. Der Anreiz für die Frächter, in emissionsarme LKWs zu investieren, wäre weg, und kein Mensch würde noch darüber nachdenken, auf die Bahn umzusteigen, denn die Strasse bleibt billiger."

Die Grünen fordern daher ein für die gesamte Alpenregion geltendes Konzept der Internalisierung der externen Kosten, wie Luftverschmutzung, Unfälle, Lärm und Landschaftsschäden, und ein überregionales Verkehrskonzept, auf der Basis von Verkehrsvermeidung und Verlagerung auf die Schiene.

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