Dialyse Mödling: GKK unverantwortlich

Der freiheitliche Antrag wurde im Landtag einstimmig angenommen

St. Pölten (OTS) - "Unverantwortliches Spiel der GKK-Bonzen auf
dem Rücken der Bürger", so kommentiert der FP Mandatar Edwin Rambossek den Nicht-Vertrag mit der Mödlinger Dialysestation.

Seit Herbst 1999 fordert der Perchtoldsdorfer FP-Mandatar Edwin Rambossek einen Kassenvertrag für die Dialysestation in Mödling. Sein Antrag wurde in der Landtagssitzung im Juni 2001 einstimmig angenommen, nun ist die NÖ Landesregierung am Zug. Rambossek kritisiert seit Jahren die Niederösterreichischen Gebietskrankenkasse (NÖGKK), die der privaten Dialysestation in Mödling nach wie vor einen Kassenvertrag verweigert.

Rambossek. "Unser Bezirk ist zwar der bevölkerungsreichste des Landes, hat aber keine eigene medizinische Einrichtung für eine Nierenersatztherapie!" Die Patienten aus dem Raum südlich von Wien könnten nicht einmal in die Bundeshauptstadt ausweichen, weil sowohl AKH als auch die Wiener Gemeindespitäler entweder hoffnungslos überlastet wären, Behandlungen in Wr. Neustadt oder St. Pölten wären - wenn überhaupt möglich - mit stundenlangen und beschwerlichen Anfahrtswegen verbunden, wobei zusätzlich der Steuerzahler indirekt für die teuren Rettungsfahrten aufkommen müsse.

"Es geht nicht an, daß sich nur einige wenige eine private Behandlung in Mödling leisten können, indirekte Mehrkosten entstehen und die GKK jahrelang untätig bleibt!" kritisiert Edwin Rambossek abschließend.

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