LR Dörfler: Tauernautobahn - Bestmöglicher Lärmschutz für die Bevölkerung muß Vorrang haben!

ÖSAG präsentierte Lärmgutachten - Arbeitsgruppen werden gemeinsame Lösungsvorschläge erstellen - Eine Milliarde Schilling für Umweltschutzmaßnahmen

Klagenfurt (OTS) - "Für die Anrainer und Bürger entlang der Tauernautobahn im Bereich der Gemeinden Rennweg, Krems und Gmünd muß es nach dem Bau der zweiten Tunnelröhren den bestmöglichen Lärmschutz geben". Dies unterstrich Kärntens Verkehrsreferent Landesrat Gerhard Dörfler bei einer Bürgerinformationsveranstaltung in Rennweg am Donnerstag abend, bei der die ÖSAG (Österr. Autobahnen- und Schnellstraßen AG) als Bauträger die Ergebnisse von Lärmuntersuchungen vorgestellt hat. Die Lärmstudie, die für den Bereich Gmünd - Hüttau erstellt wurde, dient als Grundlage für die Planung von Umweltentlastungsmaßnahmen im Hinblick auf den Vollausbau der A 10 Tauernautobahn, also der zweiten Tunnelröhren für Katschberg- und Tauerntunnel.

Der Lärmschutz wird immer wichtiger, verwies Dörfler auf die steigende Verkehrszunahme. Berechnungen zufolge soll sich der Verkehr in den nächsten zwanzig Jahren verdoppeln. Dörfler versprach, alles zu tun, um die künftige Lärmzunahme hintanzuhalten; dabei dürfe die Wirtschaftlichkeit nicht das alleinige Kriterium sein.

Die ÖSAG will unter Einbindung der betroffenen Gemeinden und eigener Arbeitsgruppen in einem offenen Planungsprozess die besten Lösungen zum Schutz der Bewohner erarbeiten. Hervorzuheben ist, dass von der geplanten drei Milliarden Schilling teuren Bauinvestition rund ein Drittel für Umweltschutzmaßnahmen vorgesehen ist. Dies bestätigte Vorstandsdirektor DI Franz Lückler von der ÖSAG in einer vorangegangenen Besprechung mit LR Dörfler.

Mit dem Bau der zweiten Tunnelröhren, der auch von der Bevölkerung dringend erwartet wird, soll Ende 2003 begonnen werden. Fix ist auch, dass der Lärm, der an den Fahrbahnübergängen bei den Brücken entsteht, schon in Kürze durch verbesserte technische Lösungen vermindert wird. Bei der Veranstaltung wurden auch die Ergebnisse von Luftgütemessungen vorgestellt. (Schluss)

Rückfragen & Kontakt:

Kärntner Landesregierung, Landespressedienst,
Tel. 0463-536/2852

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NKL/OTS