Häupl/Faymann: Wien hat ein neues Wahrzeichen - die Gasometer City

Tausende Besucher feierten die Eröffnung des neuen Stadtteils

Wien, (OTS) "Wien hat ein neues Wahrzeichen bekommen. Heute erobern die Wienerinnen und Wiener mit einem Volksfest ihre Gasometer City. Der Bau der U-Bahn und 310 Millionen Schilling an Wohnbauförderungsmitteln waren die Initialzündung für dieses einmalige Projekt, für dessen Verwirklichung ein Gesamtinvestitionsvolumen von fast 2,5 Milliarden Schilling notwendig war. Leistbares Wohnen an einer der trendigsten Adressen auf höchstem architektonischen und ökologischen Niveau verbunden mit einem attraktiven Freizeit- und Einkaufsangebot in über 70 Geschäften und dem schon durch seine Farbgestaltung auffälligen Entertainmentcenter bereichern die Stadt mit einem neuen Lebens- und Unterhaltungsgefühl. Durch die Zusammenarbeit der Stadt Wien mit fünf international renommierten Architekten und mit engagierten Bauträgern konnten vier Simmeringer Gasbehälter einem neuen Zweck zugeführt und zu neuem Leben erweckt werden. Die Industriedenkmäler aus dem vorvorigen Jahrhundert, für die zehn Jahre lang eine Verwendung gesucht worden ist, dienen den Wienerinnen und Wienern als Wohnungen, Arbeitsplätze und Freizeitparadies", stellte Bürgermeister Dr. Michael Häupl bei der feierlichen Eröffnung der Gasometer City fest, die er mit Wohnbaustadtrat Werner Faymann vornahm.

"Innovative Architektur zu leistbaren Preisen ist seit mehr als 80 Jahren ein Prinzip des sozialen Wohnbaus in Wien. Auch jetzt, am Beginn des 21. Jahrhunderts, wird diese bewährte Tradition mit zeitgemäßen Materialien und zeitgemäßer Architektur in den Neubaugebieten fortgesetzt. So entstanden in der historisch gewachsenen Stadt neue moderne Zentren. Beispiele dafür sind Neu-Ottakring, die Donau City, die Hochhäuser an der Alten Donau und jetzt eben die Gasometer City. Dieses Konzept soll in der Wienerberg City und in den nicht mehr verwendeten Industrie-Arealen im Wiener Stadtgebiet seine Fortsetzung finden", sagte Stadtrat Faymann.****

Die Gasometer-City in Zahlen

o Anzahl der gebauten Wohnungen: 605 (geförderte Miet-, und

Eigentumswohnungen)
o Anzahl der Studentenheimplätze: 247
o Sonstige Einrichtungen: 11.000 Quadratmeter Bürofläche, 7.450

Quadratmeter Veranstaltungshalle, 20.200 Quadratmeter Shopping Mall,

15.800 Quadratmeter Landesarchiv, 600 Quadratmeter Kindertagesheim, Wohnbauförderungsmittel: 310 Millionen Schilling, Investitionsvolumen

insgesamt: 2,5 Milliarden Schilling

o Gasometer A (Jean Nouvel/SEG):

128 Wohnungen
5.100 m2 Bürofläche
7.000 m2 Mall- und Geschäftsfläche (Restaurants, Bank, Shops, Supermarkt,

Lager...)
179 Stellplätze

o Gasometer B (Coop Himmelb(l)au/WBV f. Privatangestellte,GPA)

256 Wohnungen
247 Studentenplätze
Mall
Veranstaltungshalle
317 Stellplätze

o Gasometer C (Manfred Wehdorn/SEG/GESIBA)

92 Wohnungen
5.900 m2 Bürofläche
Mall: Geschäfte, Cafe, Restaurants
350 Stellplätze

o Gasometer D (Wilhelm Holzbauer/GESIBA)

129 Wohnungen
15.800 m2 Stadt- und Landesarchiv
Büros
Mall
163 Stellplätze
Kindertagesheim

Der Bau

Mit 220.000 m² verbauter Fläche war die Gasometer City die größte Baustelle Europas. Sogar die Bauarbeiten am Potsdamer Platz in Berlin sind kleiner dimensioniert als der Bau in Simmering. Die Zahlen sprechen eine beeindruckende Sprache:

o 600 Tonnen Stahl mussten demontiert werden
o 93.000 m³ Beton wurde eingebaut, damit könnten 13 Fußballfelder einen

Meter hoch zubetoniert werden
o 160.000 m³ Schalung wurde dafür verbraucht
o 78.000 m³ Decken wurden installiert
o 2.600 m³ Ziegelmauerwerk wurde aus den Ziegelmäntel der Gasometer

ausgefräst
o 4.500 m² Ziegelfläche wurde dabei geschnitten
o 60.000 m³ an Aushubmaterial wurde bewegt
o 11.000 Tonnen Stahl wurden eingebaut, das entspricht der Metallmenge von

130 E-Loks oder dem Gesamtgewicht des Eifelturms
o 90.000 m² Zwischenwände wurden aufgestellt
o 300 Kilometer Kabel wurden verlegt
o 120 Kilometer Wasserleitungsrohre wurden installiert, das entspricht

einer Entfernung von Wien-Bratislava und retour
o 8.200 Türen und mehr als 5.000 Fenster wurden eingesetzt
o die 150 Tonnen schweren Stahlkuppeln wurden demontiert, zerlegt,

instandgesetzt und mit mehr als 17.000 Schrauben wieder auf den vier

Gasometern festgeschraubt.

Vom größten Gaswerk Europas zur Gasometer City

Bereits vor 200 Jahren wurde hier in Simmering großflächig Gemüse für die Wienerinnen und Wiener angebaut. Dieser guten alten Tradition ist man in Simmering bis zum heutigen Tag treu geblieben. Von zwei weiteren Besonderheiten des beginnenden 19. Jahrhunderts aber ist man dort abgekommen: Der Artillerieschießplatz für die Armee und die Pferderennbahn wurden verlegt.

Stattdessen kam Simmering zum Zug, als es darum ging, die Industrialisierung Wiens kräftig voranzutreiben. Im Jahr 1818 leuchteten die ersten Gaslaternen in der Wiener Innenstadt. Josef Prechtl, der Direktor des Wiener Polytechnischen Instituts, hatte sich Anleihen aus England - der damaligen klaren industriellen Nummer eins - genommen und diesen Illuminationsversuch mit Gas gestartet. Zehn Jahre später wurde aus dem Pilotprojekt ein ehrgeiziger Beleuchtungsplan für ganz Wien. Die mangelnde heimische Gasproduktion machte im Jahr 1842 eine Vereinbarung mit dem damaligen Weltmarktführer notwendig. Die Imperial Continental Gas Assiociation (ICGA) nutzte ihren technologischen Vorsprung des patentierten Verfahrens, durch die Verglosung von Kohle Gas zu erzeugen. Leider nutzte dieser Konzern auch ihre De facto-Monopolstellung und lieferte den Wienerinnen und Wienern Gas zu schlechter Qualität und überhöhten Preisen.

Als der Bau der Wiener Ringstraße die Nachfrage nach Gas enorm vergrößert hatte, beschloss die Stadt, die Verträge mit den englischen Zulieferern mit Ende 1899 zu kündigen. An die Stelle des importierten Gases sollte die größte Gaswerks Europas treten. 1883 beschloss die Stadt den Ankauf des "Bürgerspitalgrunds", der Architekt und Ingenieur Theodor Herrmann entwarf die vier typischen kreisförmigen Außenmauern, die das Gaskraftwerk verbergen sollten. 1896 schließlich war der Weg mit der erfolgten Baugenehmigung frei. Im selben Jahr erfolgte der Spatenstich - spät genug, schließlich blieben nur drei Jahre Zeit, um dieses technisch anspruchsvolle Mammutprojekt zu realisieren. Es mussten ja nicht nur die 143 Tonnen schweren Stahlkuppeln auf mehr als 50 Meter Höhe gebracht werden, sondern auch das Kessel- und Maschinenhaus, das Kondensatorengebäude sowie die Reiniger- und Gasmessanlage errichtet und betriebsbereit gemacht werden. Überdies mussten die kilometerlangen Gasleitungen durch Wien verlegt werden.

Mehr als 1.000 Arbeiter arbeiteten tagtäglich daran, dieses ehrgeizige Vorhaben umzusetzen. Der Rekord für die Errichtung eines Gasometers lag bei nur 72 Tagen. Durchschnittlich wurden 1,5 Kilometer Gasleitungen verlegt. Und tatsächlich: am 25. Oktober 1899, nur sechs Tage vor dem Ablauf des Gasliefervertrags mit den Engländern, wurde das gigantische Werk erfolgreich in Betrieb genommen. Wien war autark und setzte damit einen weltweit neuen industriellen Maßstab.

Im Jahr 1986 wurde der letzte der vier Simmeringer Gasometer nach fast 90-jähriger Nutzung stillgelegt. Bereits 1981 unter Denkmalschutz gestellt, wurden die vier Ziegeltürme in den Jahren darauf für die unterschiedlichsten Zwecke eingesetzt. Sie dienten unter anderem als Filmkulisse, als Location für Raves und als Ausstellungshalle.

Die zukünftige Nutzung der Industriedenkmäler wurde ausführlich und intensiv diskutiert. Viele unterschiedliche Nutzungsmöglichkeiten wurden mit potentiellen Investoren überlegt. Die Pläne reichten von einem Hotel über eine Indoor-Schihalle, einem Flohmarkt, die Unterbringung des Guggenheim-Museums bis zu Kletterwänden und Schwimmhallen.

Letztendlich setzte sich aber die Idee eines Nutzungsmix mit dem Schwerpunkt Wohnen durch. Dabei stellten die als 310 Millionen Schilling an Wohnbauförderungsmittel seitens der Stadt in der Gesamtfinanzierung des heute fertiggestellten Projekts den entscheidenden Impuls dar. 1996 wurde ein Bauträgerwettbewerb veranstaltet, drei Jahre später erfolgte der Spatenstich für die Gasometer City durch Wohnbaustadtrat Werner Faymann.

Die Wohnungen

Die Insgesamt 605 Ein- bis Vier-Zimmer-Wohnungen in den vier Gasometern sind zwischen 33 und etwa 113 m2 groß. Es gibt 358 geförderte Miet- und Genossenschaftswohnungen sowie 247 geförderte und nicht-geförderte Eigentumswohnungen.

Studieren in der Luxusklasse

Das Studentenheim im Gasometer B bietet Innenarchitektur vom Feinsten zu leistbaren Bedingungen. Die Firma List aus Edlitz-Thomasberg hat sich dieser Herausforderung gestellt und für das Minimalbudget von 15 Millionen Schilling für die Inneneinrichtung sämtlicher 247 Wohnplätze eine einzigartige Unterkunft für Studierende geschaffen. Dieses mittelständische österreichische Unternehmen hat international Furore gemacht und unter anderem die Inneneinrichtung für das "Traumschiff", die MS Deutschland, gebaut.

Das Design der Inneneinrichtung stammt von Coop Himmelb(l)au. Das Studentenheim wurde mit einem Baukastensystem aus industriebewährten Stahlblechschränken je nach Bedarf mit Holz oder Textilien verkleidet. Egal ob Tisch, Kasten oder Bett: alles wurde aus diesem Baukastensystem generiert.

Die Zimmergröße variiert zwischen 10 und knapp über 20 m², auf zwei Zimmer kommt je eine Dusche. Jedes Zimmer verfügt über Kochnische, TV-Abschluss, Internet und Telefon. Wobei die Raumaufteilung variabel ist. Bis zu fünf Zimmer können zu einer Wohngemeinschaft mit Gemeinschaftszimmer und Küche zusammengefasst werden. Die Miete kostet für ein Zimmer zwischen 2.500 und 3.200 Schilling.

Entertainment Center - Pleasuredome

Die vier Gasometer gelten als "Kathedralen der Industrialisierung". Ihnen gegenüber entstand nach den Plänen des Architekten Rüdiger Lainer der "Pleasuredome". Dieses Fun-, Freizeit-und Vergnügungsmonument kann getrost als urbanes und zeitgemäßes Gegenstück gesehen werden, gleichsam als Kathedrale des Entertainments. Für Lainer war die Architektur dieser Kathedrale als autonomes Element im Wahrnehmungskomplex des Unterhaltungszentrums von Bedeutung. Das heißt: Die Architektur nicht nur als rein utilitaristische Zweckbindung für das Fun-Erlebnis, sondern als gestaltetes Erlebnis per se. Dem ankommenden Besucher stellt sich der Pleasuredome prima vista als insulärer Block dar. Das Gebäude ordnet sich nicht der ehrfurchtgebietenden Dimension der Industriedenkmälern unter, es besteht auf seine Originalität.

Die Verbindungswege zu den Gasometern wirken unaufdringlich einladend und zweckmäßig. Die gekurvten Rampen der Stege signalisieren sanfte Mobilität. Bis zum Aufstieg in die oberste Etage bleibt dadurch die Verbindung nach außen aufrecht. Die Glashülle des Pleasuredoms strahlt unterschiedliche Lichtfarben zurück. Die Besucher bewegen sich gleichsam entlang eines Lichtmobiles, das aus den Energiewellen der Umgebung gespeist wird.

Die Architektur dieses Gebäudes kommuniziert mit der Außenwelt. Auch die gestapelten Ebenen mitsamt ihren Dachlandschaften suchen den Kontakt und die Verbindung mit der Außenwelt.

Die 40.000 m² an Kinosälen, Foyers, Garagen, Restaurationsbetrieben und Vergnügungsbetrieben haben dadurch einen Rahmen fernab der üblichen Banalität kommerzieller Unterhaltungszentren gefunden.

Die schwimmende Veranstaltungshalle

Wie bringt man eine Konzerthalle und Wohnungen unter einem Dach unter? Wie lassen sich dröhnende Bässe mit anheimelnder Schlafatmosphäre vereinbaren?

Die Lösung des Problems ist so banal wie technisch aufwendig. Die Veranstaltungshalle im Untergeschoss des Gasometer B "schwimmt" auf einem Kunststoffring. Dieser Ring ist im Fundament verankert und fängt sämtliche Vibrationen der Halle auf und verhindert so deren Weiterleiten. Die unabänderlichen Verbindungen (Ein- und Ausgänge, Leitungsanschlüsse...) zwischen Halle und Gasometer sind durch elastische Übergangskonstruktionen gelöst. Daher mussten die Halle völlig eigenständig im "Keller" des Gasometers errichtet werden und dürfte an keinem Punkt mit den Wänden des Gasometers zusammentreffen.

Oberhalb der "schwimmenden" Veranstaltungshalle grenzt unmittelbar die Shopping-Mall an, deren Fußboden sich aus Schallschutzgründen nicht an die Decke der Halle abstützen kann.

Die Konstruktion der Stahlträger, die nach dem Einsturz der Stahlbetondecke der Veranstaltungshalle in der Bauphase notwendig geworden ist, ähnelt der historischen Kuppelkonstruktion der Gasometer. Die Trägerkonstruktion aus Stahl besteht aus 36 Hauptträgern mit bis zu 26 Metern Länge sowie einem Zug- und einem Druckring. Das Gesamtgewicht der Stahlkonstruktion beträgt fast 300 Tonnen. Ab Mitte Juni begannen parallel zum Aufsetzen der Träger die umfangreichen und relativ komplizierten Lärmdämm- und Verkleidungsarbeiten. An der Innen- und Außenseite der Stahlkuppel wurden Membranen aus Wechsellagen von Paneelen und sogenannten Schwerfolien aufgebaut.

Hatte man vor wenigen Monaten nach dem Bauzwischenfall noch an eine Zeitverzögerung bis zur Fertigstellung von mehr als einem halben Jahr gerechnet, so kann nun durch die rasche Schadensabwicklung und die rasche Festsetzung der neuen Konstruktionsform (Stahlbeton war nicht mehr möglich, da die Decke der Einkaufsmall bereits geschlossen war) die Halle doch bis zum ursprünglich geplanten Fertigstellungstermin im September den Veranstaltungsbetrieb aufnehmen. Erwähnenswert ist auch die Tatsache, dass diese technische Meisterlistung durch österreichische mittelständische Unternehmen durchgeführt wurde (Voitl, Gerstl und Habau). Das erste Konzert findet am 26. September mit Roxy Music statt.

Die schwebende Einkaufsstraße durch vier Gasometer

Die Shopping Mall erstreckt sich auf teilweise mehreren Ebenen über 450 Meter. witterungsunabhängige Glasbrücken bilden die Verbindungen zwischen den einzelnen Türmen. Ein 43 Meter Skywalk über die Guglgasse führt vom letzten Gasometer zum neu errichteten Entertainmentcenter, der spannenden Fortsetzung des Shopping- und Unterhaltungsangebotes.

Seit 2. Dezember 2000 haben die Gasometer eine eigene Station der U3. Vom Stephansplatz ist G-town dann in wenigen Fahrminuten komfortabel und trockenen Fußes zu erreichen. Dem Individualverkehr bietet von der A23, der Süd-Ost-Tangente, die Abfahrt St. Marx praktisch direkte Zufahrt zu den 1.200 Stellplätze umfassenden Parkdecks. Die erste Stunde parken ist gratis.

In dieser Kombination bietet G-town ein für Wien und Österreich besonderes architektonisches Einkaufs-Erlebnis. Die prominentesten der insgesamt 70 Geschäfte: Gigasport, Libro, Esprit, Orsay, Pimkie, H&M, Schöps, Niedermeyer, Spar-Gourmet, Anker, McDonalds, New Yorker, Tango, max.mobil, One, Palmers P2, Douglas, Shoemanic.

Zukunft und Vergangenheit im Einklang

Ein Kindergarten der Stadt Wien und das Wiener Stadt- und Landesarchiv im Gasometer D mit insgesamt 11.000 m² Bürofläche runden das Projekt ab. Diese beiden Einrichtungen symbolisieren sehr augenscheinlich die zwei zeitlichen Parameter, auf denen die Gasometer City beruht: Zukunft und Vergangenheit. Die Kinder und Jugendlichen als die Zukunft unserer Stadt und das Archiv, in dem Daten und Depeschen, Erlässe und Urkunden als Symbol für die Geschichte unserer Stadt gesammelt werden.

Bislang war das Archiv im Rathaus untergebracht. Aufgrund der räumlichen Beschränktheit des neogotischen Hauses wurde bereits seit Jahren eine passende Unterkunft für diese gesammelte Vergangenheit der Stadt Wien gesucht - und im Gasometer D endlich gefunden. 35 Kilometer Regale durchziehen den Rundbau. Sie werden bis zum Jahresende wertvolle Schätze enthalten, schließlich sind 98 Prozent der archivierten Urkunden und Schriften Unikate. Das älteste Dokument stammt aus dem Jahr 1208.

Für die jährlich etwa 6.000 Besucher des Landesarchivs stehen 42 Plätze im Lesesaal zur Verfügung. Auf das eine oder andere Schriftstück werden sie aber noch etwas warten müssen, denn die Übersiedlung vom Rathaus erfolgt Schritt für Schritt. Täglich vier bis acht LKW-Ladungen werden von dort nach Simmering transportiert und fein säuberlich auf ihre neuen Plätze verteilt. Anfang 2002 soll die Übersiedlung beendet sein. (Schluss) gmp

Rückfragen & Kontakt:

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Mag. Gerd Millmann-Pichler
Tel.: 4000/81 869
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