Besseres Service statt Kürzungen

Wien (OTS) - Moderne und effiziente öffentliche Verwaltungen sind heute mehr denn je eine Frage des Wirtschaftsstandortes. Gerade deshalb sollten Veränderungen vor allem Verbesserung und Fortschritt als Ziel im Auge haben. Reformen müssen Fortschritt für den Bürger, die Wirtschaft und die Verwaltung bringen. Nur dann werden sie nachhaltig zur Steigerung der Lebensqualität in unserem Land beitragen.

Dies ist auch die Grundlage der zwischen der Gewerkschaft Öffentlicher Dienst und der Bundesregierung anlässlich der letzten Gehaltsverhandlungen abgeschlossenen Vereinbarung. Die Motivation der eigenen Bediensteten ist dabei einer der entscheidenden Erfolgsfaktoren. Die derzeitige Diskussion zum Thema Verwaltungsreform läßt diesen Ansatz jedoch wiederum vermissen. Das Thema der Arbeitszeitflexibilisierung mit der Kürzung von Überstunden zu verknüpfen bedeutet einen weiteren Schritt zur Demotivation der Mitarbeiter.

Die Diskussion und Implementierung neuer Arbeitszeitmodelle und Verwaltungsreformen sind im Bereich der Bundessektion Wirtschaftsverwaltung langjährige Praxis. Gemeinsame Zielerreichung statt "Management by Hosenboden", Gleitzeit und die Einführung von Telearbeit als neue Arbeitsmethode dabei geübte Praxis. Durch eine gemeinsame Vorgehensweise zwischen Dienstbehörde und Personalvertretung konnten Regelungen erreicht werden, die sowohl dem Dienstgeber als auch den Kolleginnen und Kollegen Vorteile bringen. Diesen Weg gilt es fortzusetzen.

Im Bereich des BMWA und des BMVIT sind im Herbst weitere Verwaltungsreformschritte geplant. Die Bundessektion Wirtschaftsverwaltung wird ihre Zustimmung von der Einhaltung der angesprochenen Grundsätze abhängig machen.

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Hannes Taborsky
Vorsitzender BS Wirtschaftsverwaltung
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