Heftige Kritik der FPÖ an geplanter Polizeireform

Wien, (OTS) Mit der beabsichtigten Reform der Wiener Polizei setzte sich am Dienstag GR Michael Kreißl in einem Pressegespräch der FPÖ auseinander. Als ersten Pfeiler der Reform lasse sich erkennen, dass es Innenminister Strasser darum gehe, "rote Beamte hinaus und schwarze Beamte hinein". Wie er sagte, mache sich unter den Beamten Angst um den Arbeitsplatz breit. Es würden in den Bundesländern Juristen im Verwaltungsdienst gesucht, die sich später für eine Funktion in der Bundespolizeidirektion Wien bewerben könnten. Nicht nur bei den Stadthauptleuten werde kein Stein auf dem anderen bleiben, das Generalinspektorat solle geschmälert werden. Die FPÖ werde, so Kreißl, diesen Geschehnissen nicht tatenlos zusehen. Bei der SPÖ sei es wenigstens teilweise um Qualität gegangen, Strasser betreibe ausschließlich Parteibuchwirtschaft.

Kritik übte Kreißl auch an Bürgermeister Häupl. Dieser wolle der Sicherheitswache Verwaltungsaufgaben übertragen, diese zeitaufwändige zusätzliche Tätigkeit stehe in keinem Einklang mit der Forderung nach mehr Sicherheit in Wien. (Schluss) ull/bs

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