Nachhaltiger großvolumiger Wohnbau in NÖ durch Holzbau

Ziel ist ein Handbuch über ökologisches Bauen

St.Pölten (NLK) - Durch die Liberalisierung der Bauordnungen als Folge aktueller Forschungsergebnisse und Produktentwicklungen wurden auch in Österreich günstige Voraussetzungen für die Errichtung mehrgeschossiger Holzbauten geschaffen, wie sie in Europa, speziell in Skandinavien, schon seit Jahrzehnten erfolgreich eingesetzt werden.

Das Zentrum für Bauen und Umwelt der Donau-Universität Krems hat ein Wohnbauforschungsprojekt zum Thema "Nachhaltiger großvolumiger Wohnbau in NÖ" eingereicht, das nunmehr von der NÖ Wohnbauforschung gemeinsam mit dem Wirtschaftsministerium gefördert wird.

Ein Team hoch qualifizierter Fachleute ist soeben dabei, vergleichende Betrachtungen verschiedener Bauweisen auszuarbeiten, wobei Stärken-Schwächen-Profile von Massivobjekten jenen von Holzobjekten gegenübergestellt werden.

Ziel der Arbeit ist ein "Handbuch zur ökologischen Optimierung von Bauweisen", in dem ein besonderes Augenmerk auf die erzielbaren Betriebskostensenkungen, die Benutzerakzeptanz und die Behaglichkeit gerichtet wird.

"Mit dem Handbuch über ökologisches Bauen, das sich in einem speziellen Teil der Holzbauweise widmet, wollen wir diese Art des Bauens vor allem auch den gemeinnützigen Wohnbauträgern verstärkt näher bringen", erklärte Landeshauptmannstellvertreterin Liese Prokop nach der Entgegennahme eines ersten Zwischenberichtes des Forscherteams. Die Arbeiten sollen bis zum Jahresende abgeschlossen werden.

Nähere Informationen unter NÖ Landesakademie, Bereich Umwelt und Energie, Dokumentationsstelle, 3109 St.Pölten, Neue Herrengasse 17A, Telefon 02742/294-17434, Fax 02742/294-17432, NÖ Wohnbauforschungsdokumentation: www.noe-wohnbauforschung.at.

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