Erber: Weitere 2 Millionen für Drogenprävention in Niederösterreich

Aufklärung über Drogen kann Leben retten

St. Pölten (NÖI) - Die NÖ Landesregierung hat weitere 2 Millionen Schilling für das Jahr 2001 für Drogenberatung genehmigt. Damit kann das ambitionierte Anti-Drogen-Programm erfolgreich fortgesetzt werden. Die Drogenberatung ist ein wichtiger Teil der Drogenpolitik in Niederösterreich. Nicht zuletzt aufgrund der Drogentoten der letzten Wochen, wurden viele Menschen wieder auf die wachsende Gefahr des Drogenmissbrauches aufmerksam. Die Sozialistische Jugend bewirbt im Gegensatz dazu noch immer - landauf, landab die Legalisierung von weichen Drogen, stellt LAbg. Anton Erber fest.****

Die nun genehmigten Strukturmittel konnten von 1,75 Millionen Schilling im Jahr 2000 auf 2 Millionen im heurigen Jahr aufgestockt werden. Insgesamt sind im heurigen Jahr Landesmittel von 21 Millionen Schilling für Drogenarbeit in Niederösterreich vorgesehen. Der Ausbau der Drogenberatungsstellen und der Streetwork-Projekte wird ebenfalls weiter vorangetrieben. Schließlich wird die Dimension der Drogenprobleme auch in kleineren Bezirksstädten immer deutlicher. Nur Aufklärung über die Folgen von Drogenkonsum und harte Strafen für Dealer können eine weitere Zunahme des Missbrauchs verhindern. Dazu ist die Mithilfe aller Gesellschaftsschichten notwendig. Eine Verharmlosung der Gefahren und der oft strapazierte Vergleich mit der Problematik Alkohol rettet keinem Drogensüchtigen das Leben, betont der VP-Abgeordnete.

Sinnvolle Beschäftigung für unsere Jugendlichen, besonders in den vielen Vereinen in Niederösterreich wirken ebenfalls präventiv. Die VP NÖ hat sich daher neben einer aktiven Anti-Drogenpolitik zum Ziel gesetzt, - nicht nur - im Jahr der Freiwilligen, die freiwilligen Vereine bestmöglich zu unterstützen, so Erber.

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