Novartis Austria steigert Umsatz um 7,8 % auf 6,9 Milliarden Schilling (Euro 503 Millionen)

Zuwachsraten bei Healthcare und Consumer Health - Aufstockung der Investitionen in Forschung und Entwicklung bei Novartis Austria

Wien (OTS) - Mit einem Umsatz von 6,9 Milliarden Schilling (Euro 501,4 Millionen) in den ersten sechs Monaten dieses Jahres konnte die Novartis-Gruppe in Österreich das Vorjahresergebnis um 7,8 Prozent verbessern. Als Gründe für diese "erneut positive Entwicklung" nennt Mag. Christian Seiwald, Präsident (Country Head) von Novartis Austria", das attraktive Produktportfolio von Novartis, gelebte Kontinuität bei der Orientierung an Kundenbedürfnissen - von Arzt und Patient - sowie engagierte Teams, die an Novartis und ihre Produkte glauben und diese Überzeugung am stark kompetitiven Markt transportieren".

"Erfreulich ist auch, daß wir 2001 in beiden Kerngeschäftsbereichen, Healthcare und Consumer Health, Zuwachsraten verzeichen können", so Seiwald . Der größte Geschäftsbereich Healthcare, zu dem die operativen Sektorgesellschaften Pharma, Biochemie und Ciba Vision gehören, steigerte die Umsätze um 8,6 Prozent auf 6,3 Milliarden Schilling (Euro 457,8 Millionen).

Analog dem Vorjahr waren die Sektoren Pharma und Ciba Vision (Anm.: ohne den Bereich Ophthalmologie, der Anfang 2001 in den Sektor Novartis Pharma integriert wurde) vorwiegend im Inlandsgeschäft erfolgreich. "Unsere Umsatzentwicklung mit einem internen Wachstum von 12,9 % im ersten Halbjahr 2001 ist als sehr positiv zu bewerten. Besonders erfreulich waren in den ersten sechs Monaten die erfolgreichen Produkteinführungen von Fluvastatin (Anm. für Fachmedien: Lescol MR(R)) und Zoledronat (Anm. für Fachmedien:
Zometa9(R))" so Dr. Erwin Klein, der neue Geschäftsführer der Novartis Pharma GmbH in Österreich.

Ciba Vision konnte nach einem moderaten Marktwachstum in 2000 im ersten Halbjahr 2001 ein Umsatzplus von 9 Prozent aufweisen. Die Haupttreiber sind Focus Dailies(R) mit über 64 Prozent Wachstum und die Neueinführungen der Wesley Jessen Produkte.

Die Biochemie erwirtschaftete eine Umsatzsteigerung von 8 Prozent. "Dieses Wachstum wird auch heuer von den beiden Geschäftsbereichen Industrial Business und Generic Pharmaceutical Business getragen", erklärt Seiwald in seiner neuen Funktion als weltweiter Sektorleiter für Novartis Generics. Das Industriegeschäft kann eine sehr solide Entwicklung vorweisen und ist durch die Vollauslastung der Produktionsanlagen für Antibiotika-Wirkstoffe geprägt. Einer der wesentlichen Wachstumsträger ist nachwievor die Antibiotika-Kombination Amoxicillin mit Clavulansäure (Anm. für Fachmedien: Curam(R) bzw. Clavamox(R)).

Der Geschäftsbereich Consumer Health, zu dem die operativen Sektorgesellschaften Consumer Health-Gebro, Nutrition und Animal Health zählen, verzeichnet ein Umsatzwachstum von 2,4 Prozent auf insgesamt 602 Millionen Schilling (Euro 43,7 Millionen). Getragen wurde diese Steigerung von den Sektoren Animal Health mit 8 Prozent Wachstum und Consumer Health-Gebro mit 6 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

Bei Novartis Nutrition liegt der Fokus auf den erfolgreichen Nahrungsmitteln Ovomaltine(R) und Isostar(R). Aviva(R) ist nach einer Testphase in Österreich, Großbritannien und der Schweiz am Markt nicht mehr erhältlich. Novartis Nutrition bewertet derzeit die Pionier-Erfahrungen aus den Testmärkten, um die Ergebnisse in neue Ansätze einfließen zu lassen. Functional Food bleibt ein Zukunftsmarkt.

Die Verkäufe im Bereich Tiergesundheit zeigen ein positives Ergebnis. Besonders im Kleintierbereich konnte ein Wachstum von 16 Prozent erzielt werden. Hauptmotor dieser positiven Entwicklung ist das Produkt Fortekor(R), ein ACE-Hemmer für Hunde. Der Großtiersektor zeigt sich etwas schwächer, beeinflußt durch die Folgen der MKS. Für das zweite Halbjahr sind zwei Neueinführungen geplant: Program Plus(R) - ein Kombinationspräparat gegen Flöhe und Würmer bei Hunden und Endex(R) - ein Kombinationspräparat gegen Würmer und Leberegel bei Schafen und Rindern(R).

Für Österreich und im Gesundheitsbereich sieht Seiwald das zweite Halbjahr geprägt von einer Fortsetzung der schwierigen Rahmenbedingungen bei der Finanzierung der Krankenkassen und dem daraus resultierenden Preisdruck auf die Pharmaindustrie.

"Als dynamisch und optimistischer" beschreibt Seiwald hingegen die Entwicklung innerhalb von Novartis Austria mit ihren kontinuierlich gesteigerten Investitionen in die Forschung und Entwicklung von innovativen Produkten. "Noch dieses Jahr, im Herbst, werden wir das Antibiotic Research Institute der Biochemie am Areal Liesing mit einem jährlichen Forschungsvolumen von 100 Millionen Schilling (Euro 7,3 Millionen) und 50 neuen ForscherInnen unter der Leitung von Dr. Gerd Ascher eröffnen und damit das Potenzial am Novartis Areal in Liesing ausweiten" verrät Seiwald nicht ohne Stolz. Auch der Forschungsbereich "Dermatologie" unseres Novartis Forschungsinstitutes (Anm.: 250 MitarbeiterInnen, Forschungsvolumen 2000: 500 Millionen Schilling/Euro 36,4 Millionen) wurde, um den aktuellen Forschungszielen gerechter zu werden, im Juni 2001 auf "Dermatologie und Immunopathologie" erweitert.

"Ein besonderes Highlight wird die für das zweite Halbjahr 2001 erwartete Neueinführung von Imatinib (Anm. für Fachmedien:
Glivec(R)), dem Novartis-Medikament gegen Chronische Myeloische Leukämie (CML)", damit benennt Seiwald einen der Forschungs-Erfolge bei Novartis.

Novartis (NYSE: NVS) ist ein weltweit führendes Unternehmen im Gesundheitswesen mit seinem Kerngeschäft in den Bereichen Pharma, Consumer Health, Generika, Augenheilmittel und Tiergesundheit. Im Jahr 2000 erzielte das Unternehmen mit den weitergeführten Aktivitäten einen Umsatz von CHF 29,1 Milliarden (USD 17,2 Milliarden) und einen Reingewinn von CHF 6,5 Milliarden (USD 3,9 Milliarden). Der Konzern investierte rund CHF 4,0 Milliarden (USD 2,4 Milliarden) in Forschung und Entwicklung. Novartis hat ihren Sitz in Basel (Schweiz) und beschäftigt rund 69 000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in über 140 Ländern. Weitere Informationen finden Sie im Internet unter http://www.novartis.com.

Die österreichische Novartis Gruppe ist in allen Kerngeschäftsbereichen mit eigenständigen Unternehmen tätig, beschäftigt über 2.500 MitarbeiterInnen und erzielte 2000 einen Umsatz von 13,4 Milliarden ATS/EUR 974 Millionen (exklusive Agribusiness). Die jährlich in Österreich getätigten Forschungs- und Entwicklungsaufwendungen belaufen sich auf rund 1,2 Milliarden ATS (EUR 87,2 Millionen). Der Exportanteil beträgt insgesamt 83,9 Prozent, wobei das Exportgeschäft insbesondere für die Sektoren Generics (Biochemie GmbH in Tirol) und Tiergesundheit eine zentrale Rolle spielt.

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