Präs. Gumpinger: 3.7% weniger Geburten im ersten Halbjahr - erwarten durch Kinderbetreuungsgeld Stabilisierung

St.Pölten (OTS) - Im ersten Halbjahr ist ein weiterer Abwärtstrend bei den Geburtenziffern von insgesamt 3,7% zu beobachten - der Familienbund erwartet sich vom Kinderbetreuungsgeld doch eine Stabilisierung, sagte heute der Präsident des Österreichischen Familienbundes, Mag. Otto Gumpinger.

Das Kinderbetreuungsgeld kann aber nur eine Maßnahme sein, um den Eltern die Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu erleichtern. Alle Studien beweisen, dass Eltern mit kleinen Kindern vor allem flexible Arbeitszeiten brauchen. Unternehmen müssen sich verstärkt der Entwicklung von Teilzeitarbeitsplätzen widmen und auch in Branchen, wo es möglich ist, Telearbeitsplätze anbieten.

Die Wirtschaft wird es sich auf Dauer nicht leisten können, auf qualifizierte Arbeitskräfte zu verzichten, weil Unternehmen nicht bereit sind, junge Eltern in ihrem Bestreben nach Vereinbarkeit von Beruf und Familie zu unterstützen.

Jahresarbeitszeitmodelle, die auf die Ferienzeit Rücksicht nehmen, sind ebenso gefragt, wie Job-Sharing Modelle und die Unterstützung bei Kinderbetreuungsproblemen.

Unternehmen, die sich zu einer familienbewussten Personalpolitik entscheiden, werden in Zukunft auch wettbewerbsfähig bleiben, schloss Gumpinger

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