Über 200.000 m2 Kollektoren auf NÖ Dächern

Prokop: Fast 16.000 Solaranlagen vom Land gefördert

St.Pölten (NLK) - Eine rasante Entwicklung hat in den letzten Jahren in Niederösterreich auf dem Solarsektor stattgefunden. Wesentlich dazu beigetragen haben die Anfang der neunziger Jahre gestartete Selbstbaubewegung der Arbeitsgemeinschaft Erneuerbare Energie sowie die wirkungsvolle Direktförderung durch das Land. Landehauptmannstellvertreterin Liese Prokop: "Damit leisten wir einen wesentlichen Beitrag zum Umwelt- und Klimaschutz, und gleichzeitig werden Impulse für die Wirtschaft ausgelöst und Arbeitslätze gesichert." Von den mehr als 200.000 Quadratmetern Kollektorfläche von thermischen Solaranlagen, die auf Niederösterreichs Dächern zur Warmwasserbereitung und Raumheizung installiert wurden, sind mehr als 170.000 Quadratmeter in den Jahren 1994 bis 2000 entstanden. Das Land hat 1993 bis 2000 insgesamt 15.882 Anlagen mit einer Kollektorfläche von 175.388 Quadratmetern gefördert. Allein im Vorjahr waren es 1.397 Anlagen mit einer Kollektorfläche von 21.173 Quadratmetern, wobei der Bezirk Amstetten mit 194 Anlagen an der Spitze lag, gefolgt von St.Pölten-Land (150) und Krems-Land (112).

Mit einem Anteil von 19 Prozent an der gesamtösterreichischen Kollektorfläche liegt Niederösterreich an der zweiten Stelle hinter Oberösterreich und vor der Steiermark. Bemerkenswert, so Prokop, ist die hohe Verbreitungsdichte von Solaranlagen in den ländlichen Regionen Niederösterreichs, während in den städtischen Einzugsgebieten und in den Bezirken um Wien noch ein Nachholbedarf besteht. Zurückgegangen ist in den letzten Jahren die Zahl der in Selbstbauweise errichteten Kollektoren, weil immer preisgünstigere Baukastensysteme und schlüsselfertige Anlagen zur Warmwasserbereitung und Raumheizung angeboten werden.

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