• 31.07.2001, 14:06:26
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Ärztekammer fordert Beteiligung an Planungen zu Gesundheitsfonds

Wien (OTS) - Der Vizepräsident der Österreichischen Ärztekammer
(ÖÄK), Dr. Reiner Brettenthaler, hat die Beteiligung der
österreichischen Ärztinnen und Ärzte an den Planungsgremien für
Landesgesundheitsfonds, wie es zum Beispiel das "Gesundheitsmodell
Vorarlberg" darstellt, angemahnt. Es sei zwar sinnvoll, über ein
Modell für eine einheitliche Finanzierung des Gesundheitswesens
nachzudenken, um die erbrachten Leistungen einem fairen Vergleich
zugänglich zu machen, erklärte Brettenthaler. Ebenso sei es jedoch
zwingend erforderlich, neben den Zahlern auch die entscheidenden
Leistungserbringer im Gesundheitssystem, die Ärztinnen und Ärzte, in
die Diskussion gleichberechtigt einzubinden. "Ärzte müssen an den
Planungen beteiligt werden, sonst werden neue Landesgesundheitsfonds
zur einheitlichen Finanzierung in der praktischen Umsetzung
scheitern", warnte Brettenthaler. Bevor neue Versorgungsmodelle für
die Bevölkerung entwickelt würden, seien zuvor intensive Beratungen
und Gespräche mit den Ärzten notwendig. "Denn die Verträge mit den
Leistungserbringern wären auf einen neue Basis zu stellen und müssten
miteinander abgestimmt zu werden." erklärte der ÖÄK-Vizepräsident.

Rückfragehinweis:
Österreichische Ärztekammer
Pressestelle
Tel.: 01/512 44 86

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NAE/OTS

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