• 29.07.2001, 08:00:37
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"profil": Steiner Industries: Behörden prüfen Geldflüsse in die Schweiz und nach Liechtenstein

Basketball-Verein "Steiner Swans Gmunden" im Zentrum der Ermittlungen

Wien (OTS) - Wie das Nachrichtenmagazin "profil" in seiner Montag
erscheinenden Ausgabe berichtet, prüfen die Behörden jetzt Geldflüsse
der Unternehmerfamilie Steiner in die Schweiz, nach Deutschland und
Liechtenstein.

Leopold Steiner, Gründer der insolventen Kunststoffgruppe Steiner
Industries, und seinem Sohn Alfred soll es gelungen sein, mehrere
hundert Millionen Schilling an der Firmengruppe vorbei ins Ausland zu
schleusen. Dabei soll laut "profil" auch der von Steiner gesponserte
Basketball-Verein "Steiner Swans Gmunden" eine Rolle gespielt haben.
Alois Lißl von der Sicherheitsdirektion für Oberösterreich: "Es ist
nicht auszuschließen, dass über den Verein Gelder gewaschen und
transferiert wurden. Wir ermitteln in alle Richtungen."

Leopold und Alfred Steiner stehen im Verdacht, Banken, Aktionären,
Lieferanten und Versicherungen durch fingierte Bilanzen über mehrere
Jahre hinweg betrogen zu haben. Die Steiner-Gruppe war am 29. Mai
2001 mit Verbindlichkeiten von 4,5 Milliarden. Schilling in die
drittgrößte Insolvenz der österreichischen Wirtschaftsgeschichte
geschlittert.

Rückfragehinweis: "profil"-Redaktion

Tel.: (01) 534 70 DW 2501 und 2502

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