Das Bundesministerium für Inneres, Generaldirektion für die öffentliche Sicherheit und die Oesterreichische Nationalbank teilen aus gegebenem Anlass folgendes mit:

Wien (OTS) - In letzter Zeit wurden in mehreren österreichischen Bundesländern 100 US-Dollar Falsifikate vor allem im ländlichen Raum umgewechselt. Da mit einem neuerlichen Auftreten gerechnet werden muß, wird zum Schutz vor weiterem Schaden jenem Personenkreis, der aus wirtschaftlicher Notwendigkeit ausländische Währungen wie US-Dollar entgegennimmt, nachdrücklich empfohlen, sich eingehend über die Echtheitsmerkmale zu informieren und die vorgelegten Banknoten daraufhin zu überprüfen.

Besteht keine derartige wirtschaftliche Notwendigkeit, wird angeraten, von größeren Bargeldgeschäften mit ausländischen Währungen etwa auch dem US-Dollar abzusehen und sich im Zweifelsfall an das nächste Geldinstitut (Bank oder Sparkasse und dgl.) zu wenden. Vor allem den Angestellten der Tourismusbranche oder anderen einschlägigen Unternehmen wird empfohlen, sich über die Sicherheitsmerkmale der gängigen Fremdwährungen, somit auch des US-Dollar, zu informieren und in der Praxis auch zu überprüfen.

Nähere Auskünfte gibt es auch im Internet auf den Homepages des Innenministeriums und der Oesterreichischen Nationalbank:

www.bmi.gv.at/Kriminalpolizei www.oenb.at/geldlogistik/falschgeld.html

Rückfragen & Kontakt:

Oberinspektor Franz Liedl
Abteilung für kriminalpolizeiliche Ermittlungen
(II/D/10)
Tel: 01/31345-85492

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