- 27.06.2001, 13:20:17
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Verleihung der Eberhard Waechter-Medaillen für die Saison 2000/2001=
Wien (OTS) - "Ich freue mich besonders, dass mit dieser
Initiative auch im Musiktheater Nachwuchstalente gefördert werden
und künstlerische Leistungen Anerkennung und Respekt finden", sagte
Staatssekretär Franz Morak heute, Mittwoch, anlässlich der
Verleihung der Eberhard Waechter-Medaillen und der damit verbundenen
Förderungspreise.
Seit fünf Jahren wird Kammersänger Eberhard Waechter zum Gedenken
eine Medaille von Casinos Austria gestiftet, die für
außergewöhnliche Leistungen auf dem Gebiete der Interpretation einer
Opernrolle verliehen wird. Analog zur Josef Kainz-Medaille werden
Nachwuchskünstler im Bereich Musiktheater für jeweils eine Spielzeit
ausgezeichnet. Die Medaillen werden bundesweit vergeben, d.h. die
künstlerische Leistung der Auszuzeichnenden muss in einer Produktion
einer österreichischen Bühne (Bundestheater, Landestheater,
Stadttheater, Festspiele, Freie Gruppen) erbracht werden. Eine
Altersgrenze ist nicht vorgesehen.
Die Jury, der derzeit Intendantin KS Brigitte Fassbaender vom
Tiroler Landestheater, Intendant Lutz Hochstraate vom Salzburger
Landestheater, Heide Rabal vom Stadttheater Klagenfurt und
Staatsoperndirektor Ioan Holender angehören, haben folgende Künstler
für die Saison 2000/2001 zur Auszeichnung nominiert: Die Eberhard
Waechter-Gesangsmedaille, erhielten die Sopranistinnen Tatiana
Lisnic für die Rolle der Susanna in "Le Nozze di Figaro" und Ricarda
Merbeth für die Interpretation der Irene in "Rienzi". Für die Rolle
des Neuling in "Billy Budd" wurde der Tenor John Nuzzo und für den
Squeak in "Billy Budd" der Tenor Cosmin Ifrim ausgezeichnet. Den
Förderungspreis zu je 30.000.- Schilling erhielten die Sopranistin
Mirjam Tola und der Bassbariton Luca Pisaroni.
Die Eberhard Waechter-Medaille ist mit einem Geldpreis von bisher
je 120.000 -- Schilling verbunden. Heuer allerdings wurden erstmals
4 Eberhard Waechter-Medaillen à 60.000.- Schilling vergeben. Dass
die Preise zur Gänze bereits seit fünf Jahren von Casinos Austria
zur Verfügung gestellt werden, hob auch Staatssekretär Morak
besonders hervor und dankte Generaldirektor Wallner für sein
"Investment in die Kunst, auf das Verlass ist" und Direktor Holender
und der Jury für ihr "Gespür für junge Sängerinnen und Sänger".
Abschließend freute sich Morak, dass mit der heutigen Verleihung
auch einmal Personen nicht auf Grund ihres Lebenswerks geehrt
werden, sondern Künstlerinnen und Künstler, die mitten in oder am
Sprung einer Karriere stehen und deren Leistung und Können daher
unmittelbar ausgezeichnet wird."
Rückfragehinweis: Staatssekretariat für Kunst und Medien
Mag. Katharina Stourzh
Tel.: (01) 53115/2228
e-mail: [email protected]
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