• 27.06.2001, 11:49:06
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  • OTS0127 OTW0127

Unterreiner: Visualisierung des Albertina-Eingangsbereiches abgelehnt=

Öffentlichkeit wird von Diskussion über Gestaltung des Albertina-Eingangsbereiches ausgeschlossen

Wien, 2001-06-27 (fpd) - Die Kultursprecherin der Wiener
Freiheitlichen LAbg. Mag. Heidemarie Unterreiner bedauert die
Ablehnung des freiheitlichen Antrags auf Visualisierung des
Eingangsbereiches der Albertina im Maßstab 1:1. Durch einen
Simulierung des geplanten Eingangsbereiches hätte erreicht werden
sollen, dass sich auch die Öffentlichkeit unter dem geplanten
Hollein-Projekt etwas vorstellen kann. Das Projekt sieht eine
Rolltreppe, das die Rampe aushöhlt und ein ausuferndes Titandach
neben dem Reiterstandbild Erzherzog Albrechts vor und stößt nicht nur
beim Bundesdenkmalamt sondern auch in der Bevölkerung für Widerstand.
****

Eine Visualisierung hätte dazu dienen können, die Öffentlichkeit
besser in die Gestaltung des umstrittenen Projekts des
Eingangsbereiches der Albertina einzubinden. Gerade im Zuge der Suche
für die Gestaltung des Eingangsbereiches wäre entscheidend gewesen,
ob Rücksicht auf die Geschichte des Ortes genommen und damit die
historische Substanz rekonstruieren hätte werden sollen, so
Unterreiner.

"Somit entscheidet eine kleine Jury von "Experten" über die
Renovierung der Albertina, die Bevölkerung wird von dieser das
Stadtbild verändernden Entscheidung ausgeschlossen". Unterreiner
kündigte jedenfalls an, im Herbst einen neuen Anlauf nehmen zu
wollen, um einen Alleingang bei der Gestaltung des Eingangsbereiches
der Albertina doch noch verhindern zu können. "Kulturentscheidungen,
die den öffentlichen Raum betreffen, gehen alle etwas an. Es ist von
großer Bedeutung, dass die Öffentlichkeit in Entscheidungen, mit
denen sie direkt konfrontiert ist, auch miteinbezogen wird. Ich
bedaure jedenfalls, dass der neue SP-Kulturstadtrat Dr.
Mailath-Pokorny in Fragen der Gestaltung des Stadtbildes nicht dazu
bereit ist", so Unterreiner abschließend. (Schluss) lb

Rückfragehinweis: Klub der Freiheitlichen

Pressestelle
Tel.: (01) 4000 / 81 798

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