• 26.06.2001, 12:52:30
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Landauer: HIV-Mobil muss finanziell abgesichert werden=

Häusliche Betreuung von Aids-Kranken wirkt lebensverlängernd

Wien, 2001-06-26 (fpd) - Scharf kritisierte heute die
Gesundheitssprecherin der Wiener Freiheitlichen Stadträtin Karin
Landauer die von SPÖ-Stadträtin Pittermann beabsichtigte Einstellung
der finanziellen Unterstützung von HIV-Mobil. "Seit Jahren werden
Aids-Kranke in häuslicher Pflege von diplomierten Krankenpflegern
betreut und entkommen so einem langen stationären Spitalsaufenthalt.
Nun droht dank Pittermann die Einstellung dieses Projekts", so
Landauer. ****

"Die ärztliche Betreuung von Aids-Kranken in den eigenen vier Wänden
bewirkt bei diesen verstärkten Lebenswillen sowie mehr Kraft für eine
oft jahrzehntelange regelmäßige Behandlung. Zusätzlich ist die
Hemmschwelle ins Krankenhaus zu gehen bei diesen Menschen sehr groß.
Zuhause haben die Patienten wenigstens die Möglichkeit auf einen
einigermaßen geordneten Tagesablauf im Kreise ihrer Familie und
Freunde. Sowohl die psychische als auch die physische Situation ist
dadurch wesentlich verbessert", betonte Landauer.

"Das Argument von Pittermann, wonach die Einrichtung HIV-Mobil für
die Stadt Wien finanziell zu kostspielig sei, ist unmenschlich und
falsch. Wie der ärztliche Leiter von HIV-Mobil Dr. Wolfgang
Steflitsch in "Thema" betonte, arbeitet, wenn man sich die Kosten
durchrechnet, HIV-Mobil wesentlich kostengünstiger, als ein
stationärer Aufenthalt kosten würde. Außerdem wird HIV-Mobil zu einem
Gutteil aus dem Life-Ball Fonds finanziert, wodurch eine weitere
finanzielle Belastung für Wien wegfällt", so die freiheitliche
Stadträtin.

Landauer forderte Stadträtin Pittermann auf, im Sinne der Patienten
HIV-Mobil innerhalb der MA 47 zu integrieren und finanziell
abzusichern. Es ist erschütternd, dass gerade die Sozialisten, die ja
immer so stolz auf ihre Gesundheitspolitik sind, ein solch wertvolles
und lebensverlängerndes Projekt einstellen wollen. Die Ärztin
Primaria Dr. Pittermann soll sich an ihre hippokratischen Eid
erinnern, alles zu tun um Patienten zu heilen und nicht unmenschlich
zu behandeln", so Landauer abschließend. (Schluss) lb

Rückfragehinweis: Klub der Freiheitlichen

Pressestelle
Tel.: (01) 4000 / 81 798

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