Kräuter: Verschwendung von Steuermitteln in Ministerbüros geht weiter!

Fabel und Nebenerwerbskabinettchef erhielten saftige Belohnungen

Wien (SK) Der SPÖ-Fraktionsvorsitzende im "kleinen Untersuchungsausschuss", der sich mit den unverschämten Höchstgagen und Privilegien der Ministersekretäre der blau-schwarzen Koalition beschäftigt, Abgeordneter Günther Kräuter, hat neue unglaubliche Zahlen, die erst jetzt bekannt wurden, parat: Demnach habe die Nicht-Juristin und allseits bekannte Frau Fabel für ihre Tätigkeit als Kabinettschefin von Sozialminister Haupt neben ihrer Traumgage von monatlich 200.000 Schilling, auch eine Belohnung von mehr als 100.000 Schilling erhalten. Damit ist klar, so Kräuter, warum sich angesichts dieser Verschwendung von Steuergeldern die blau-schwarze Mehrheit weigert, den verantwortlichen Minister Haupt und Frau Fabel vor den kleinen Untersuchungsausschuss zu laden. ****

Ein weiteres Faktum ist, so Kräuter weiter gegenüber dem Pressedienst der SPÖ, dass der Kabinettschef von Staatssekretär Waneck, der neben seinem Gehalt von 98.000 Schilling (inklusive Überstundenpauschale), auch eine Arztpraxis - mit täglichen Ordinationszeiten! - betreibt, sogenannte Belohnungen von 129.967 Schilling kassiert hat. Kräuter:
"Ein praktizierender Arzt betreibt nebenbei die Leitung des Kabinetts im Gesundheitsministerium, ein skandalöser Zustand, bezeichnend für die inferiore Gesundheitspolitik der Regierung."

"Die unerträglichen Steuerverschwendungen versucht die Regierung vor dem zu diesem Zweck eingerichteten kleinen Untersuchungsausschuss zu verschweigen. Die SPÖ wird aber nicht locker lassen und im Interesse der Steuerzahler eine umfassende Aufklärung dieser Missstände vorantreiben. Unfassbare Geschenke an Politgünstlinge von FPÖ und ÖVP dürfen nicht weiter verheimlicht werden", schloss Kräuter. (Schluss) ps/mm

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