AK plus (1): AK beschließt ein "Ein-Milliarden-Programm"

"Das Mitglied steht im Mittelpunkt" als Motto für neues bundesweites Leistungsprogramm der AK

Klagenfurt/Wien (OTS) - Ein Programm für die nächsten vier Jahre im Umfang von 1 Milliarde Schilling beschließt heute, Freitag, die Hauptversammlung der Bundesarbeitskammer. Das Maßnahmenpaket umfasst eine Bildungsoffensive, einen neuen kostenlosen Rechtsschutz für Konsumenten und neue Leistungen für Frauen, einen Jugendschwerpunkt und Rechtshilfe für freie Arbeitnehmer. Das Programm wird noch heuer gestartet, bundesweit durchgeführt (wobei auf die regionalen Besonderheiten Rücksicht genommen wird) und hat eine Laufzeit bis 2004. In diesem Zeitraum werden die Arbeiterkammern einen Betrag von 1 Milliarde Schilling einsparen und umschichten, damit werden die neuen Leistungen finanziert.

Als "Sprung vorwärts" bezeichnet AK Präsident Herbert Tumpel den Beschluss von AK plus. Nach den Erfolgen bei den Arbeiterkammerwahlen im vergangenen Jahr haben die Kammern angekündigt, ihr Leistungsprogramm zu überprüfen und auf die neue Nachfrage einzustellen. "Das Mitglied steht im Mittelpunkt" ist das Motto des neuen Leistungsprogramms, erklärt Tumpel. Eine umfangreiche Erhebung im Vorjahr und die stark gestiegene Nachfrage nach Angeboten der AK seien für das Programm bestimmend gewesen, erklärt Tumpel.

"Neun Länder in nur einem halben Jahr zu einem gemeinsamen Programm zu bringen ist eine besondere Herausforderung - aber die neun Arbeiterkammern haben das geschafft. Ich bin stolz darauf", sagte Tumpel vor der Hauptversammlung der Bundesarbeitskammer, die auf ihrer heutigen Tagung das Programm AK plus beschließt. Allerdings steht damit erst der Rohbau, sagt Tumpel. Die ersten Maßnahmen sind schon eingeleitet, im Herbst werden de ersten Räume bezogen, der Vollausbau ist bis 2004 geplant.

Insgesamt wird bis 2004 1 Milliarde Schilling zu den neuen Leistungen umgeschichtet. Heuer noch werden es 100 Millionen für die ersten Maßnahmen sein, 2002 werden 250 Millionen bundesweit eingesetzt, 2003 300 Mio, ab 2004 350 Millionen Schilling bundesweit. Damit werden ab dem Jahr 2004 jährlich rund 10 Prozent des Gesamtbudgets für diese neue Leistungen aufgewendet werden. Die Finanzierung dieser neuen Angebote erfolgt über Einsparungen (aus verstärkter Kooperation der Länderkammern zum Beispiel im gemeinsamen Einkauf und in den Länderbudgets selbst) sowie aus Umschichtungen.

Den Volltext des Maßnahmenpakets finden Sie im Internet unter www.arbeiterkammer.at

(Forts. folgt)

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